Drohnenangriff: Türkei fordert mehr Sicherheit im Schwarzen Meer
Die Türkei hat die Kriegsparteien Russland und Ukraine nach einem Drohnenangriff auf ein türkisches Frachtschiff dazu aufgerufen, für Sicherheit im Schwarzen Meer zu sorgen.

Man appelliere an die Akteure, dringend Massnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit zu gewährleisten, teilte das Aussenministerium in Ankara mit.
«Wir sind zutiefst besorgt, dass sich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine trotz unserer Warnungen weiter im Schwarzen Meer ausbreitet und auch zivile Schiffe in Mitleidenschaft zieht», hiess es weiter.
Am Montagabend waren bei einem Drohnenangriff auf das türkische Frachtschiff «Nadeschda» mehrere Seeleute verletzt worden. Nach Angaben der türkischen Generaldirektion für Seeverkehr wurde das unter der Flagge von Kamerun fahrende Schiff etwa 20 Seemeilen (37 Kilometer) vom russischen Hafen Noworossijsk entfernt auf der Fahrt nach Samsun in der Türkei getroffen.
Wie das Aussenministerium nun mitteilte, wurde auch ein weiteres türkisches Schiff mit dem Namen «Yasar» am Abend angegriffen. Details wurden nicht genannt.
Die Ukraine und Russland haben in den vergangenen Wochen die gegenseitigen Angriffe auf den Schiffsverkehr im Schwarzen Meer verstärkt.










