Diplomaten: Budget für Uno Friedensmission wird erneut gekürzt
Die Mittel für Uno-Friedenseinsätze werden erneut gekürzt. Vor allem die teuersten Einsätze sollen betroffen sein – welche Friedensmission konkret ist unklar.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Mittel für Uno-Friedensmissionen in aller Welt werden laut Diplomaten erneut gekürzt.
- Zwischen Juli 2019 und Juni 2020 werde der Haushalt um 65 Millionen Dollar verringert.
Die Uno-Mitgliedstaaten haben sich nach Diplomatenangaben auf eine neuerliche Kürzung der Mittel für die Friedensmissionen in aller Welt geeinigt. Der Haushalt für die Uno-Friedensmissionen werde für den Zeitraum zwischen Juli 2019 und Juni 2020 um 65 Millionen Dollar gekürzt.
So hiess es am Samstag (Ortszeit) Diplomatenkreisen in New York. Für die vergangenen zwölf Monate belief sich das Budget für die Blauhelmeinsätze auf 6,68 Milliarden Dollar. Für den neuen Haushalt hatten die Uno-Finanzexperten den Mitgliedstaaten eine Kürzung um weniger als 50 Millionen Dollar vorgeschlagen. In mehrwöchigen Diskussionen einigten sich die Mitgliedstaaten nach Diplomatenangaben nun auf Kürzungen im Umfang von 65 Millionen Dollar.
Vereinte Nationen: Noch unklar welche Friedensmission besonders betroffen wird
Auf welche Friedensmission sich die Kürzungen besonders konzentriere, war am Wochenende noch in der Diskussion. Den Diplomaten zufolge soll es besonders bei den teuersten Einsätzen Einschnitte geben: Vor allem in Mali, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo und dem Süd-Sudan.











