Die meisten ausländischen Studenten kommen aus drei Ländern
Über 60'000 ausländische Studierende waren letztes Jahr an Schweizer Hochschulen. Neue Zahlen zeigen, aus welchen Ländern sie hauptsächlich kommen.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Studienjahr 2024/2025 haben rund 63'200 ausländische Personen in der Schweiz studiert.
- Deutsche, französische und italienische Staatsangehörige waren am meisten vertreten.
- Auf Doktoratsstufe machen ausländische Studierende mit 56 Prozent sogar die Mehrheit aus.
An Schweizer Hochschulen haben im Studienjahr 2024/2025 rund 63'200 ausländische Personen studiert. Zwei Drittel davon stammten aus EU-Mitgliedsstaaten. Deutsche, französische und italienische Staatsangehörige waren am meisten vertreten.
Die Studierenden aus diesen drei Ländern machten 12 Prozent aller Studierenden aus. Und die Hälfte der internationalen Studierenden und mehr als drei Viertel der Studierenden aus der EU kommen. Das geht aus dem Dossier «Studierende aus der Europäischen Union an Schweizer Hochschulen 2026» hervor.
Das Dossier wurde vom Bundesamt für Statistik am Mittwoch veröffentlicht.
Laut BFS besass knapp ein Viertel der immatrikulierten Studierenden eine ausländische Staatsangehörigkeit. Auf Doktoratsstufe machen diese Studierenden mit 56 Prozent sogar die Mehrheit aus.
Das haben die ausländischen Studenten studiert
Der Anteil der Studierenden aus der EU an allen internationalen Studierenden unterscheidet sich je nach Hochschultyp signifikant.
Die höchsten Anteile wurden demnach im Studienjahr 2024/25 in den Studienstufen der Pädagogischen Hochschule gemessen (zwischen 86 und 88 Prozent). Obwohl die Studierenden aus der EU gemessen an allen Studierenden in diesem Hochschultyp generell nicht mehr als 10 Prozent ausmachten.
An den Fachhochschulen (FH) betrug der Anteil zwei Drittel und an den universitären Hochschulen (UH) 64 Prozent.
2024/25 machten die Studierenden aus der EU in den Bildungsbereichen Pädagogik sowie Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei und Tiermedizin mehr als drei Viertel der internationalen Studierenden aus.
Wie bei allen internationalen Studierenden konzentrierte sich mehr als die Hälfte der Studierenden aus der EU auf drei Bildungsbereiche: Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe, Naturwissenschaften, Mathematik und Statistik sowie Wirtschaft, Verwaltung und Recht.
In den Fachhochschulen hingegen zogen die Geisteswissenschaften und Künste am meisten Studierende aus der EU an.
Der grösste Anteil Studierender aus der EU an allen internationalen Studierenden wurde 2024/25 am Hochschulinstitut Universitäre Fernstudien Schweiz, an der Universität St. Gallen und an der Universität der italienischen Schweiz registriert.
Über alle Hochschulen und Hochschultypen hinweg lag der Anteil der Männer leicht über jenem der Frauen.









