Datenschutzkonferenz fordert mehr Datenschutz in der Arbeitswelt

AFP
AFP

Deutschland,

Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern haben schärfere gesetzliche Regeln zum Umgang mit Daten von Bewerbern und Arbeitnehmern gefordert.

Server
Server - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Insbesondere bei Datenverarbeitung von Bewerbern besteht Regelungsbedarf.

Die gegenwärtigen Regelungen zum Beschäftigtendatenschutz «reichen bei Weitem nicht aus», erklärte der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber anlässlich der Datenschutzkonferenz am Mittwoch. «Der Gesetzgeber muss ein eigenständiges Beschäftigtendatenschutzgesetz schaffen.»

Die «sich dynamisch entwickelnde Digitalisierung» ermögliche neue Formen von «Verhaltens- und Leistungskontrollen», erklärte die Konferenz. Weitergehende gesetzliche Regelungen seien deshalb «notwendig und überfällig», warnte die DSK weiter.

Insbesondere beim Einsatz algorithmischer Systeme und Künstlicher Intelligenz im Beschäftigungskontext müsse die Bundesregierung für klare Regelungen sorgen. Beschäftigte sowie Bewerberinnen und Bewerber seien «wegen ihres Abhängigkeitsverhältnisses besonders schutzbedürftig». Insbesondere die Regelungen zur Datenverarbeitung in der Bewerbungsphase seien noch unklar, kritisierte die Konferenz.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Autovermieter
79 Interaktionen
Mietauto-Falle
Greg
1'970 Interaktionen
Trotz WM-Out

MEHR IN POLITIK

Tel Aviv
7 Interaktionen
Tel Aviv/Gaza
21 Interaktionen
Kiew
31 Interaktionen
Rostow/Samara

MEHR AUS DEUTSCHLAND

art
Drama in Deutschland
MotoGP Marc Márquez Sachsenring
7 Interaktionen
MotoGP-Gala
Ivan Ortola Moto2
1 Interaktionen
Gonzalez nur Sechster
Moto3 Uriarte Quiles Sachsenring
Moto3-Krimi!