China kündigt Gespräche in Washington an

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    Um den Handelsstreit zu entschärfen schickt China Ende August eine Delegation nach Washington. Seit längerem verhängen beide Länder immer wieder Handelszölle.

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    Donald Trump und Xi Jinping trafen sich Ende Oktober am Rande des Apec-Gipfels in Südkorea. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ende August wollen China und die USA Gespräche in Washington führen.
    • China will keine unilateralen Handelsbeschränkungen akzeptieren und begrüsst den Dialog.

    Zur Entschärfung des schwelenden Handelsstreits mit den USA hat China angekündigt, Ende August eine Delegation zu Gesprächen nach Washington zu schicken. Der chinesische Vize-Handelsminister Wang Shouwen werde auf Einladung der US-Seite Gespräche mit seinem amerikanischen Kollegen David Malpass führen, teilte das chinesische Handelsministerium am Donnerstag mit.

    China akzeptiere keine unilateralen Handelsbeschränkungen und begrüsse den Dialog, hiess es in der Erklärung weiter. Es wäre das erste offizielle Treffen beider Seiten, seit Verhandlungen zwischen Chinas Vize-Premierminister Liu He und US-Handelsminister Wilbur Ross Anfang Juni in Peking gescheitert waren.

    Seitdem haben sich beide Länder mit gegenseitigen Zöllen auf Waren im Wert von rund 50 Milliarden US-Dollar überzogen, von denen die jüngsten am 23. August in Kraft treten sollen.

    Donald Trump hat angefangen

    Begonnen wurde der Handelsstreit, der laut Beobachtern bei einer Eskalation zur Gefahr für die gesamte Weltwirtschaft werden könnte, von US-Präsident Donald Trump, der seit langem das Handelsdefizit der USA mit China kritisiert und es deutlich reduzieren will.

    Zudem will Trump Pekings staatliche Unterstützung für eigene Technologie-Firmen und den angeblichen Diebstahl geistigen Eigentums einen Riegel vorschieben. Anfang September wollen die USA über weitere Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von rund 200 Milliarden US-Dollar entscheiden.

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