Briten wollen Strassenobdachlosigkeit bis Weihnachten beenden
Der neue britische Premierminister Andy Burnham will bis Weihnachten die Strassenobdachlosigkeit in England beenden. Die Regierung konkretisierte in der Nacht den ambitionierten Plan, für den umgerechnet rund 484 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden sollen.

«Niemand sollte gezwungen sein, in einem Hauseingang oder vor einem Bahnhof zu übernachten», sagte Burnham. Er werde sich nicht damit abfinden.
Bis zum Winter sollen etliche neue Unterkünfte und Unterstützungsangebote geschaffen werden. Laut der Nachrichtenagentur PA waren im Herbst vor einem Jahr in England rund 4.800 Menschen pro Nacht betroffen. Fast die Hälfte davon schlief demnach in London und dem Südosten des Landes auf der Strasse. Offen ist, für welchen Zeitraum die Kommunen einen Platz zum Schlafen anbieten sollen.
Burnham hatte sein Vorhaben bereits während seiner Antrittsrede vor gut einem Monat vorgestellt. Nun sprach er von einer «landesweiten Initiative, um bis Weihnachten alle Menschen von der Strasse zu holen». Helfen sollen die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie. Für den kommenden Herbst kündigte der Premier zudem eine Konferenz zu dem Thema mit Führungspersönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft an.














