Auto im Iran rast in Pro-Regierungs-Versammlung: vier Tote
Im Iran ist ein Autofahrer in eine nächtliche Versammlung von Regierungsanhängern gerast und hat vier Menschen getötet. Weitere zehn Menschen wurden bei dem Vorfall in der nordöstlichen Millionenmetropole Maschhad verletzt, wie iranische Medien übereinstimmend berichteten.

Die Unfallursache war zunächst unklar. Staatsmedien verbreiteten die Darstellung, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. Der Fahrer habe sich «nicht in einem normalen Zustand» befunden und die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Er sei am Ort des Vorfalls festgenommen worden.
In den sozialen Medien spekulierten Nutzer hingegen über eine gezielte Amokfahrt gegen Regierungsanhänger und Militärangehörige. Seit Beginn des Iran-Kriegs mobilisiert die Regierung in Teheran Anhänger in den grossen Metropolen, die sich nachts auf öffentlichen Plätzen versammeln und Geschlossenheit demonstrieren.










