EU

7. EU-Afrika-Gipfel will Zusammenarbeit vertiefen

Keystone-SDA
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Angola,

Der siebte Gipfel zwischen der Europäischen Union und Afrika wurde in Luanda eröffnet, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Ursula von der Leyen Angola
Der globale Handel habe sich verändert, sagte Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, in ihrer Eröffnungsrede. - keystone

In der angolanischen Hauptstadt Luanda hat der 7. EU-Afrika-Gipfel begonnen, auf dem Regierungschefs beider Kontinente und die führenden Politiker der EU und der Afrikanischen Union (AU) über vertiefte Zusammenarbeit der beiden Kontinente beraten.

Der globale Handel habe sich verändert, sagte Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, in ihrer Eröffnungsrede. In einer «zunehmend konfrontativen und globalisierten Wirtschaft» brauchten Afrika und Europa einander, betonte sie.

Von der Leyen sagte, sie sehe Potenzial für den Ausbau der bisherigen Handelsbeziehungen, auch wenn bereits ein Drittel der afrikanischen Exporte nach Europa gehe. Auf dem gesamten Kontinent solle eine neue Infrastruktur zur Verbindung von Standorten aufgebaut werden.

Themen des Gipfels: Frieden, Sicherheit und Wohlstand

Im Rahmen der Global Gateway Agenda sei vor drei Jahren auf dem letzten EU-Afrika-Gipfel das Ziel gesetzt worden, bis 2027 insgesamt 150 Milliarden Euro in Afrika zu investieren, so von der Leyen. Bisher seien bereits mehr als 120 Milliarden Euro mobilisiert worden.

In einer Zeit, in welcher grosse Investoren ihr globales Engagement zurückfahren würden, sei Europa «ganz klar entschlossen, sein Engagement in Afrika fortzusetzen», betonte die Kommissionschefin.

Auf dem zweitägigen EU-Afrika-Treffen soll es in zwei thematischen Blöcken einerseits um Frieden, Sicherheit und multilaterale Zusammenarbeit gehen, andererseits um Migration, Mobilität und Wohlstand. Für den zweiten Gipfeltag ist die Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung geplant.

Die EU hat derzeit zwölf zivile und militärische Missionen auf dem Kontinent unter anderem in Libyen, Mali, Somalia und der Zentralafrikanischen Region. Doch während diese Einsätze vor allem mit Konflikten, mangelnder Stabilität oder Bedrohungen durch islamistischen Terrorismus zusammenhängen, wurden vor dem Gipfel auch die Chancen einer vertieften Zusammenarbeit betont.

Kommentare

User #1972 (nicht angemeldet)

Nach Jahren hat sie festgestellt, dass die BRICS Staaten ihre Finger ganz tief in Afrika drin haben. Jetzt möchte sie auch noch etwas machen. Viel zu spät.

User #4097 (nicht angemeldet)

Zitat Viktoria Nuland: "FUCK THE EU!!"

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