400 Thurgauer reisen für Vereidigung der Schweizergarde nach Rom

400 Thurgauerinnen und Thurgauer haben an der Vereidigung von 28 Schweizergardisten im Vatikan teilgenommen. Der Kanton Thurgau war in diesem Jahr Gastkanton. Dazu gehörte eine Kranzniederlegung im Gedenken an jene 147 Schweizergardisten, die während der Plünderung von Rom im Jahr 1527 den Tod fanden.

Junge Männer bereiteten sich am Mittwoch auf die Vereidigung als Schweizergardisten vor.
Junge Männer bereiteten sich am Mittwoch auf die Vereidigung als Schweizergardisten vor. - KEYSTONE/AP/ANDREW MEDICHINI

Am Mittwochabend schworen die neuen Schweizergardisten, dem Pontifex «treu, redlich und ehrenhaft zu dienen». Der Thurgauer Regierung bot sich bereits am Nachmittag während der wöchentlichen Generalaudienz eine persönliche Begegnung mit Papst Leo XIV. Das teilte der Kanton Thurgau am Freitag in einem Communiqué mit.

Am Donnerstagmorgen konnte die Thurgauer Delegation exklusiv die Sixtinische Kapelle und den päpstlichen Palast besichtigen.

Die Schweizergarde wurde 1506 von Papst Julius II. gegründet. Als Leibwache schützt sie den Pontifex und bewacht unter anderem die Eingänge zum Vatikan, dem kleinen Kirchenstaat.

Wer Gardist werden will, muss mindestens 1,74 Meter gross und höchstens 30 Jahre alt, katholisch, männlich und ledig sein. Ausserdem müssen die Männer die Rekrutenschule abgeschlossen haben. Während ihrer mindestens 26-monatigen Dienstzeit sind sie Bürger des Vatikans.

Kommentare

User #784 (nicht angemeldet)

Ueberlegen was das heisst, die Schweiz muss Sicherheit und Verteidigung von EU befolgen.

User #1462 (nicht angemeldet)

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