Volksinitiative

Volksinitiative fordert klima- und umweltfreundlichen Finanzplatz

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Bern,

Der Finanzplatz Schweiz soll künftig mit seinen weltweiten Geschäften das Klima und die Umwelt nicht mehr belasten. Das fordert die Finanzplatz-Initiative. Die Unterschriften sind am Donnerstag in Bern eingereicht worden.

Mitglieder des Komitees hinter der Finanzplatz-Initiative reichen die gesammelten rund 145'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei in Bern ein.
Mitglieder des Komitees hinter der Finanzplatz-Initiative reichen die gesammelten rund 145'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei in Bern ein. - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Rund 145'000 Unterschriften wurden für die Initiative «Für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Finanzplatz Schweiz» eingereicht, wie der WWF Schweiz am Donnerstag schrieb. Schweizer Finanzakteure richteten heute mit Geschäften im Ausland grosse Schäden an, wird die Finanzplatz-Initiative begründet.

Freiwillige Branchenlösungen und Selbstregulierungen seien wenig wirksam. Deshalb brauche es einen Verfassungartikel und Verbindlichkeit. Würden Finanzströme von umweltschädlichen Aktivitäten weggelenkt, bringe das den Umstieg auf eine nachhaltige Wirtschaft voran. Das stärke den Finanzplatz langfristig.

Zum Initiativkomitee gehören Vertreterinnen und Vertreter von SP, Mitte-Partei, FDP, Grünen, GLP und EVP sowie der Finanzbranche der Zivilgesellschaft.

Kommentare

User #4591 (nicht angemeldet)

Ist ja herzig, werde mit Hochgenuss wieder mal ein überzeugtes NEIN einwerfen.

User #2107 (nicht angemeldet)

Mitte hält an Initiative fest: Die Schweiz stimmt nochmals über die Heiratsstrafe ab Vor drei Wochen sagte die Stimmbevölkerung deutlich Ja zur Individualbesteuerung – und damit auch zur Abschaffung der Heiratsstrafe. Dennoch hält die Mitte an ihrer Initiative fest.

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