Viele Vorbehalte gegen Mehrwertsteuererhöhung für Rüstungsausgaben

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung von Rüstungsausgaben ist in der Vernehmlassung eher schlecht angekommen. Fast alle Parteien kritisieren den Vorschlag, wie die am Samstag zu Ende gegangene Konsultation zeigt.

Martin Pfister (hier bei der Präsentation der Armeebotschaft im März) dürfte es schwer haben, durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer mehr Geld für die Rüstung zu erhalten. (Archiv...
Martin Pfister (hier bei der Präsentation der Armeebotschaft im März) dürfte es schwer haben, durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer mehr Geld für die Rüstung zu erhalten. (Archiv... - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Nur die Mitte-Partei stellt sich vorbehaltlos hinter die Pläne des Bundesrats, zur Finanzierung der Rüstungsausgaben die Mehrwertsteuer befristet auf zehn Jahre um 0,8 Prozentpunkte zu erhöhen.

Die FDP sagt zwar Ja zu einem Fonds zur Finanzierung der Rüstungsausgaben der Armee. Dessen Alimentierung über eine Mehrwertsteuer-Erhöhung lehnt die FDP aber «in aller Deutlichkeit» ab.

Die SVP ist gegen die Mehrwertsteuererhöhung und will stattdessen Mittel umschichten, die GLP will weniger Geld zur Verfügung stellen und die Grünen wollen gar keine Erhöhung des Armeebudgets. Auch die SP ist gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer und fordert andere Optionen.

Kommentare

Luxy-1

So lange wir Geld ins Ausland spenden können, darf es keine Erhöhung der MwSt geben, denn dann ist genug Geld vorhanden um das Volk nicht weiter ausnehmen zu dürfen.

User #5743 (nicht angemeldet)

Auch beim EDA und dem DEZA liessen sich Milliarden einsparen…wenn der Wille vorhanden wäre…

Weiterlesen

Metzgerei
161 Interaktionen
«Freude vergangen»
Schweiz Finnland WM Final
339 Interaktionen
Das schreiben Finnen

MEHR AUS STADT BERN

3 Interaktionen
Bern
Fluss-Surfer-Szene
Analog-Portraits
Lars Guggisberg
15 Interaktionen
10-Mio.-Schweiz