Schweiz will zur Sicherheit des G7-Gipfels in Frankreich beitragen

Keystone-SDA
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Genève,

Wenige Tage vor Beginn des G7-Gipfels im französischen Evian-les-Bains werden am Flughafen Genf und an den Grenzübergängen Tausende Armee-, Polizeikräfte und Zöllner in Stellung gebracht. Die Anspannung steigt, wird doch auch US-Präsident Donald Trump erwartet.

Die Schweiz ist nicht offiziell zum G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains eingeladen. Sie engagiert sich aber für die Sicherheit des Gipfels, insbesondere am Flughafen Genf.
Die Schweiz ist nicht offiziell zum G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains eingeladen. Sie engagiert sich aber für die Sicherheit des Gipfels, insbesondere am Flughafen Genf. - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Der G7-Gipfel wird von Frankreich organisiert und findet vom 15. bis 17. Juni in Evian-les-Bains statt. Die Delegationen der weltweit grössten Wirtschaftsmächte dürften am Flughafen Genf landen. Bundespräsident Guy Parmelin wird die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der teilnehmenden Länder in Genf empfangen.

Die Schweiz wird die Sicherheit während der Anreise der Delegationen auf dem Land- und Luftweg gewährleisten. Im Gegensatz zum G8-Gipfel von 2003 werden diese Delegationen alle in Frankreich untergebracht sein, was die Auswirkungen des Gipfels auf die Schweiz begrenzen werde, sagte Alain Gaschen, der Beauftragte des Bundesrats für den G7-Gipfel, am Donnerstag vor den Medien in Genf.

Dennoch werde der Verkehr am Seeufer beeinträchtigt sein, insbesondere aufgrund der verstärkten Grenzkontrollen ab Freitag. Die operative Zusammenarbeit mit Frankreich laufe sehr gut, allerdings sei bislang noch keine Einigung über die Kostenaufteilung erzielt worden, sagte Gaschen weiter.

Auf Beschluss von Bundesrat und Parlament unterstützt die Armee die Kantone Genf, Waadt und Wallis mit rund 4000 Soldatinnen und Soldaten im Assistenzdienst. Ziel dieses subsidiären Einsatzes ist es, die zivilen Sicherheitsorgane zu entlasten und den Kantonsbehörden zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Der Flughafen Genf sei das «Tor» und «die Visitenkarte der Schweiz» zum G7-Gipfel, unterstrich Gaschen. Die Schweiz und Frankreich hätten dasselbe Ziel: die sichere und erfolgreiche Durchführung des Gipfels. Botschafter Gaschen betonte die Bedeutung dieser Dialogplattform in einer von zunehmenden Spannungen und Konflikten geprägten Welt. Das Engagement der Schweiz unterstreiche auch die Rolle Genfs als offene und zugängliche multilaterale Plattform für den Dialog.

Kommentare

User #2117 (nicht angemeldet)

So wie ich das einschätze, wird die Schweiz auf den Kosten sitzen bleiben. Es wird ein "Dankeschön" von Frankreich kommen, wenn überhaupt. Aber die Politiker stehen wieder mal gut da, die Bevölkerung zahlt ja. Im schlimmsten Fall kann ja die Mehrwertssteuer befristet erhöht werden. Ist ja so beliebt in der Politik!!!!!!!

User #2629 (nicht angemeldet)

Wieso gibt es dafür keine Volksabstimmung?

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