Prüfverfahren von medizinischen Leistungen lohnt sich laut dem Bund
Mit einem 2017 eingeführten Prüfverfahren für medizinische Leistungen will der Bund das Wachstum bei den Gesundheitskosten dämpfen. Eine Bilanz zeigt nun: Das Programm lohnt sich. Die Einsparungen belaufen sich mittlerweile auf 150 Millionen Franken pro Jahr.

Mit dem sogenannten Health-Technology-Assessment (HTA) nimmt der Bund systematisch medizinische Leistungen unter die Lupe. Er will damit unwirksame Therapien erkennen und verspricht sich jährlich wiederkehrende Einsparungen, die stetig zunehmen.
Das Prüfverfahren wurde 2017 eingeführt. Der Bundesrat setzte sich damals zum Ziel, das Kostenwachstum im Gesundheitswesen mit der Methodik mittel- und langfristig um 220 Millionen Franken im Jahr zu dämpfen.
Mitte 2022 gab der Bund an, dass dank der bis dahin durchgeführten HTA-Analysen 35 Millionen Franken pro Jahr an Kosten für die Grundversicherung eingespart werden konnten. Gemäss einem am Mittwoch vom Bundesrat publizierten Bericht belaufen sich die Einsparungen mittlerweile auf 150 Millionen Franken pro Jahr.






