Parmelin erläutert Nein des Bundesrates zur Ernährungsinitiative

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Bern,

Bundesrat und Parlament lehnen die Ernährungsinitiative ab. Am Dienstag hat Landwirtschaftsminister und Bundespräsident Guy Parmelin in Bern vor den Medien dargelegt, warum die Landesregierung für den 27. September ein Nein empfiehlt.

«Zu schnell zu viel verlangt»: Landwirtschaftsminister Guy Parmelin erklärt vor den Medien in Bern, warum der Bundesrat am 27. September ein Nein zur Ernährungsinitiative empfiehlt.
«Zu schnell zu viel verlangt»: Landwirtschaftsminister Guy Parmelin erklärt vor den Medien in Bern, warum der Bundesrat am 27. September ein Nein zur Ernährungsinitiative empfiehlt. - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Die Initiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)» verlangt einen höheren Selbstversorgungsgrad. Erreicht werden soll dieser durch vermehrten Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel.

Die Produktion tierischer Lebensmittel – etwa Fleisch und Eier- habe in der Schweiz einen hohen Stellenwert, schreibt der Bundesrat zur Vorlage. Viele landwirtschaftliche Flächen der Schweiz seien für den Ackerbau nicht geeignet, sondern nur als Weideflächen.

Die Landwirtschaft und die Ernährung müssten innerhalb von zehn Jahren nach einem Ja neu ausgerichtet werden, gibt der Bundesrat zu bedenken. Negative Auswirkungen auf die Umwelt würden damit ins Ausland ausgelagert.

Kommentare

User #2407 (nicht angemeldet)

Unser Land kann sich nicht mehr selber ernähren und darum die Verträge mit der Mercosur. Man will Billigimporte und andere Länder ausbeuten.

User #1063 (nicht angemeldet)

Ja, zur Ernährungsinitiative!

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