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    Parlament will bei Herdenschutzhunden nicht sparen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Nach dem Willen des Parlaments soll der Bund auch in Zukunft die bisherigen finanziellen Beiträge zum Schutz von Herden gegen Wölfe leisten.

    Schutzhund
    Bei den Herdenschutzmassnahmen geht es insbesondere um Zucht, Ausbildung und Haltung von Schutzhunden. (Archivbild) - dpa

    Der Bund soll sich nach dem Willen des Parlaments weiterhin im gleichen Umfang wie bisher an den Kosten für den Schutz von Herden gegen den Wolf beteiligen. Nach dem Ständerat hat am Donnerstag auch der Nationalrat eine entsprechende Motion angenommen.

    Die grosse Kammer hiess den Vorstoss des Bündner Mitte-Ständerats Stefan Engler (Mitte/GR) mit 172 zu 15 Stimmen bei 3 Enthaltungen gut. Der Bundesrat muss nun gegen seinen Willen einen Umsetzungsvorschlag machen.

    Bundesrat wollte Anteil reduzieren

    Bei den Herdenschutzmassnahmen geht es insbesondere um Zucht, Ausbildung und Haltung von Schutzhunden. Hier bezahlt der Bund heute vier Fünftel der Kosten.

    Der Bundesrat wollte den Anteil im Rahmen des aktuellen Sparpakets auf maximal fünfzig Prozent beschränken. Er vermochte sich damit allerdings nicht durchzusetzen.

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    Kommentare

    User #2363 (nicht angemeldet)

    Kühe und Schweine essen. Hunde und Katzen streicheln. Doppelmoral! - Also: Vegan leben anstatt Tiere quälen.

    User #5904 (nicht angemeldet)

    Die letzten Argumente und Kommentare strotzen nicht von Wissen und Kompetenz. Entweder schützen oder abknallen - und zwar möglichst flächendeckend und die falschen Tiere. Der Platz wird knapp für Mensch und Tier und das verschlimmert sich noch die nächsten Jahre. Konflikte sind vorprogrammiert. Eliminieren wir die Wölfe, die sich nicht an unsere (!) Regeln halten und nur diese. Schafe sind nun mal nicht sehr intelligent und wehrhaft - wir haben sie so gezüchtet(!). Schützen wir sie entsprechend oder ersetzen wir sie. Übrigens, Japan führt wieder Wölfe ein, um das Rotwild unter Kontrolle zu halten, es frisst die Wälder kahl. Dieser Effekt wäre auch bei uns mehr zu beachten und wünschenswert.

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