Nein zur Selbstbestimmungsinitiative: Geldsegen für die SP

    Jasmin Gruber
    Jasmin Gruber, Keystone-SDA

    Bern,

    Je länger die SVP für die Selbstbestimmungsinitiative spricht, desto mehr Geld fliesst in die Gegenkampagne. Die SP freut sich nun über knapp 45'000 Franken.

    Wermuth
    SP-Nationalrat Cédric Wermuth im Nationalratssaal. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Nationalrat lehnt die Selbstbestimmungsinitiative ab.
    • Die Monsterdebatte dauerte insgesamt neun Stunden.
    • Die SP freut sich nun über zugesagte Spenden von knapp 45'000 Franken.

    Nach dem Ständerat hat sich auch der Nationalrat gegen die Selbstbestimmungsinitiative ausgesprochen. Insgesamt wollten sich 83 Ratsmitglieder zum Thema äussern, wobei manche am Ende verzichteten. Die Debatte, die in der ersten Sessionswoche begonnen hatte, zog sich auch wegen der vielen Fragen in die Länge. In der ersten Runde stellten sich SVP-Vertreter vor allem gegenseitig Fragen, was der Partei den Vorwurf des Filibusters eintrug.

    Die SP kritisierte, der SVP gehe es einzig darum, die Abstimmung über die Initiative zu verzögern, damit diese möglichst nahe an den Wahlen 2019 stattfinde. Vor der letzten Runde lancierte die SP einen Aufruf, für jede Minute Verzögerung zwei Franken an die Kampagne gegen die Initiative zu spenden.

    Laut Cédric Wermuth kamen so 44'247.84 Franken zusammen. «Wenn die SVP gegen ihre eigene Initiative spendet», schrieb der SP-Nationalrat nach der Debatte auf Twitter und fügte drei Lach-Emojis hinzu.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Thomas Aeschi SVP Berset
    5 Interaktionen
    Monsterdebatte
    2 Interaktionen
    Aeschi will Quorum
    Thomas Aeschi SVP Berset
    5 Interaktionen
    Monsterdebatte
    Thurgau Travel
    7 Interaktionen
    Keine 0815-Reise

    MEHR AUS STADT BERN

    Kanton Bern
    Kanton Bern
    Andrea Zryd Frauen-Eishockey-WM
    35 Interaktionen
    Wie bei WEURO
    asd
    3 Interaktionen
    Tourismus
    Mathias Zopfi Reto Nause
    66 Interaktionen
    «Politmarketing»