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    Nationalratskommission lehnt Juso-Erbschaftssteuerinitiative ab

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Juso-Initiative zur Besteuerung von Millionenerbschaften für das Klima ist in der Nationalratskommission gescheitert.

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    Die Erbschaftssteuerinitiative der Juso fordert einen Steuersatz von 50 Prozent ab einer Summe von 50 Millionen Franken bei Nachlass und Schenkungen von natürlichen Personen. (Archivbild) - keystone

    Die Juso-Initiative zur Besteuerung von Millionenerbschaften zugunsten des Klimas ist in der zuständigen Nationalratskommission durchgefallen. Eine deutliche Mehrheit empfiehlt das Volksbegehren zur Ablehnung und will auch keinen Gegenvorschlag dazu ausarbeiten.

    Das beschloss die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) mit 17 zu acht Stimmen. Dies teilten die Parlamentsdienste am Dienstag mit.

    Bundesrat gegen Juso-Initiative

    Auch der Bundesrat empfiehlt ein Nein zur Juso-Initiative. Die Argumente gleichen sich. Die Initiative habe «potenziell massive negative Folgen für die Schweizer Wirtschaft und die öffentlichen Finanzen», schrieb die Nationalratskommission.

    Aus Sicht der Landesregierung könnte das Volksbegehren unter dem Strich zu weniger Erträgen führen, weil die meisten Superreichen die Schweiz verlassen würden.

    Die Volksinitiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)» fordert eine Besteuerung von 50 Prozent auf Nachlässen und Schenkungen von mehr als 50 Millionen Franken. Dieses Geld soll in Klimaschutzmassnahmen investiert werden. Dies würde auch Unternehmerinnen und Unternehmer treffen.

    Kommentare

    Mamutbaum

    Und es sieht immer noch aus, als wäre es 5. März 1933.

    User #2533 (nicht angemeldet)

    Es drohen bereits heute Verluste bei Steuereinnahmen ui Milliardenhöhe. Die Kantone müsse teilweise die Steuern 30 und mehr Prozent erhöhen. Warum lässt dies die Berner Politik zu? Zahlt dir JUSO die Differenz? Ich jedenfalls nicht. Sofern zugelassen muss die Abstimmung innert 3-6 Monaten stattfinden sonst droht ein noch grösseres Finanzdebakel.

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