Nachrichtendienst warnt vor sich verschlechternder Sicherheitslage
«Grösste und akuteste Bedrohung für Europa bleibt Russland; seine hybride Konfliktführung wird aggressiver und trifft die Schweiz direkt», heisst es im Bericht.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Nachrichtendienst hat seinen Bericht «Sicherheit Schweiz 2026» veröffentlicht.
- Darin warnt er vor einer sich verschlechternden Sicherheitslage.
- Neu rücke auch die Bedrohung aus der Distanz näher.
Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich weiter verschlechtert – eine Entwarnung ist nicht in Sicht. Zu diesem Schluss kommt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) in einem aktuellen Bericht.
«Grösste und akuteste Bedrohung für Europa bleibt Russland; seine hybride Konfliktführung wird aggressiver und trifft die Schweiz direkt», heisst es im am Donnerstag veröffentlichten NDB-Bericht «Sicherheit Schweiz 2026». Gefahren lauerten auf breiter Front: bei Spionage, im Cyberraum, bei kritischen Infrastrukturen, aber auch durch gewalttätigen Extremismus und die erhöhte Terrorbedrohung.
Neu rücke zudem die Bedrohung aus der Distanz näher: Irans Lenkwaffen könnten in wenigen Jahren grössere Teile Europas erreichen, schreibt der Nachrichtendienst. «Das schützende Umfeld der Schweiz erodiert – von Osten, Westen und Süden», fasste NDB-Direktor Serge Bavaud die Lage in einer Mitteilung zusammen.








