Nachrichtendienst warnt vor sich verschlechternder Sicherheitslage

Keystone-SDA
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Bern,

«Grösste und akuteste Bedrohung für Europa bleibt Russland; seine hybride Konfliktführung wird aggressiver und trifft die Schweiz direkt», heisst es im Bericht.

NDB Armee Bundesrat Pfister
Bundesrat Martin Pfister, Mitte, spricht neben Benedikt Roos, designierter Chef der Armee, rechts, und Serge Bavaud, designierter Direktor Nachrichtendienst des Bundes, links. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Nachrichtendienst hat seinen Bericht «Sicherheit Schweiz 2026» veröffentlicht.
  • Darin warnt er vor einer sich verschlechternden Sicherheitslage.
  • Neu rücke auch die Bedrohung aus der Distanz näher.

Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich weiter verschlechtert – eine Entwarnung ist nicht in Sicht. Zu diesem Schluss kommt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) in einem aktuellen Bericht.

«Grösste und akuteste Bedrohung für Europa bleibt Russland; seine hybride Konfliktführung wird aggressiver und trifft die Schweiz direkt», heisst es im am Donnerstag veröffentlichten NDB-Bericht «Sicherheit Schweiz 2026». Gefahren lauerten auf breiter Front: bei Spionage, im Cyberraum, bei kritischen Infrastrukturen, aber auch durch gewalttätigen Extremismus und die erhöhte Terrorbedrohung.

Bereitet dir die aktuelle Sicherheitslage Sorgen?

Neu rücke zudem die Bedrohung aus der Distanz näher: Irans Lenkwaffen könnten in wenigen Jahren grössere Teile Europas erreichen, schreibt der Nachrichtendienst. «Das schützende Umfeld der Schweiz erodiert – von Osten, Westen und Süden», fasste NDB-Direktor Serge Bavaud die Lage in einer Mitteilung zusammen.

Kommentare

User #4910 (nicht angemeldet)

Ach was alles wird gut. Wir vertrauen der Führung. Sie sind besser denn je!

User #1764 (nicht angemeldet)

Wieso soll ich Sorgen haben, wenn das Parlament den Krösus spielt und alles ins Ausland verschenkt!

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