Nach dem biometrischen Pass kommt die biometrische ID

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    Bern,

    Ab dem 2. November stellen die zuständigen Behörden in der Schweiz und die Schweizer Vertretungen im Ausland biometrische Identitätskarten aus. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch die dafür nötige Verordnungsänderung verabschiedet.

    Die heutige Identitätskarte wird um einen Chip mit biometrischen Daten ergänzt. (Archivbild)
    Die heutige Identitätskarte wird um einen Chip mit biometrischen Daten ergänzt. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Wie schon der biometrische Schweizer Pass wird die neue biometrische Identitätskarte mit einem Chip ausgestattet sein, wie die Landesregierung mitteilte. Darauf sind wie beim biometrischen Pass ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke gespeichert. Die Verordnungsänderung selbst tritt am 1. November in Kraft.

    Durch die Neuerung werde die neue Identitätskarte noch besser vor Missbrauch geschützt sein, schrieb der Bundesrat. Sie garantiere, dass Schweizerinnen und Schweizer auch in Zukunft in der Europäischen Union frei reisen könnten. Denn die Mitgliedstaaten der EU stellen schon seit 2021 aus Sicherheitsgründen nur noch biometrische Identitätskarten aus.

    Künftig zwei Optionen

    Wer bereits eine noch gültige nicht biometrische Identitätskarte hat, kann damit den Angaben zufolge allerdings noch bis zum Ablaufdatum frei in der EU reisen. Personen, die ihre Identitätskarte erneuern lassen müssen oder die zum ersten Mal eine bestellen, empfiehlt der Bund die biometrische Identitätskarte, sofern sie in der EU reisen.

    Wer die Karte ausschliesslich in der Schweiz als Ausweis braucht, kann sich hingegen nach wie vor für eine nicht biometrische Identitätskarte entscheiden. Diese sei ausreichend, so der Bundesrat.

    Die neue, biometrische ID wird laut Communiqué ausschliesslich bei den zuständigen kantonalen Stellen und bei Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein. Identitätskarten ohne Chip wird es hingegen wie bisher in einigen Kantonen auch bei den Gemeinden geben.

    Nicht zu verwechseln sind die neue ID mit Chip mit dem neuen elektronischen Identitätsnachweis, der sogenannten E-ID, wie der Bundesrat hervorhob. Letztere ist kein Reisedokument. Vielmehr dient sie dazu, sich in der digitalen Welt auszuweisen.

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    Kommentare

    User #2347 (nicht angemeldet)

    Sowas will ich nicht. Ich werde weiterhin die bisherige machen lassen, wenn ich das nächste Mal eine neue brauche...

    User #3260 (nicht angemeldet)

    Ist genau wie die Ohrmarken an den Kühen. Wir werden gleich behandelt. Wir sind keine Demokratie und wir sind nicht frei.

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