Mehr Opferhilfeberatungen und Entschädigungszahlungen im Jahr 2025

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Neuchâtel,

Die Opferhilfestellen in der Schweiz haben im Jahr 2025 sieben Prozent mehr Beratungen durchgeführt als im Vorjahr. Zugleich stiegen die ausbezahlten Entschädigungen und Genugtuungen laut dem Bundesamt für Statistik um zehn Prozent auf 7,3 Millionen Franken.

Die Opferhilfestatistik gibt Auskunft über den Umfang der Opferhilfeberatung. (Archivbild)
Die Opferhilfestatistik gibt Auskunft über den Umfang der Opferhilfeberatung. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA-Zentralbild/ARNO BURGI

Von den 55'260 Beratungen wurden 72 Prozent von weiblichen Opfern oder Angehörigen in Anspruch genommen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. 17 Prozent der Hilfesuchenden waren zum Zeitpunkt der Beratung minderjährig. Etwas mehr als 40 Prozent besassen laut BFS die Schweizer Staatsangehörigkeit.

Die Beratungen betrafen am häufigsten Körperverletzungen oder Tätlichkeiten. Ein Drittel der Gespräche drehte sich um Erpressung, Nötigung oder Drohung. Bei 28 Prozent der Beratungen ging es um Sexualstraftaten, wie es weiter hiess.

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