Leichter Geburtenrückgang und stabile Todesfälle in der Schweiz

    Keystone-SDA
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    Neuchâtel,

    Der seit 2022 beobachtete Geburtenrückgang hat sich auch 2025 fortgesetzt. Allerdings ging die Zahl der Geburten nur mehr leicht zurück. Relativ stabil blieb die Zahl der Todesfälle. Der Geburtenüberschuss verringerte sich zwischen 2024 und 2025 um 1,0 Prozent.

    Weniger Geburten, weniger Eheschliessungen und weniger Scheidungen in der Schweiz. Dies hält das Bundesamt für Statistik fest. (Archivbild)
    Weniger Geburten, weniger Eheschliessungen und weniger Scheidungen in der Schweiz. Dies hält das Bundesamt für Statistik fest. (Archivbild) - KEYSTONE/AP/Eric Gay

    Ausserdem wurden in der Schweiz im vergangenen Jahr weniger Eheschliessungen und Scheidungen registriert, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag weiter mitteilte.

    2025 wurden in der Schweiz 78'200 Lebendgeburten registriert. Das sind 100 bzw. 0,1 Prozent weniger als 2024. Die Geburtenzahl ist somit das vierte Jahr in Folge rückläufig, hat aber weniger stark abgenommen als in den Vorjahren (2024: –2,2 Prozent/2023: –2,8 Prozent). Die Zahl der Todesfälle in der Schweiz blieb 2025 mit 71'900 im Vergleich zum Vorjahr stabil.

    Der Geburtenüberschuss, d. h. die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen, blieb mit einem Plus von 6300 Personen positiv. Er hatte 2016 mit 22'900 seinen höchsten Stand der letzten 25 Jahre erreicht und verringert sich laut dem BFS seither laufend.

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    Kommentare

    User #9532 (nicht angemeldet)

    Wann kommt endlich die Geburtsprämie für jede Schweizerin, die ein gesundes Kind zur Welt bringt? Ich denke, CHF 60'000.- wären angemessen!

    User #4286 (nicht angemeldet)

    Laut Bundesamt für Statistik lag die Geburtenrate der Schweiz 2024 bei nur noch 1,29 Kindern pro Frau, dem tiefsten Wert seit Messbeginn. Die Studie „Is Low Fertility Really a Problem?“ von Lee & Mason zeigt: Tiefe Geburtenraten haben kurzfristig Vorteile. Staat und Haushalte sparen Geld, weil weniger Kinder betreut, beschult und finanziert werden müssen. Auch der Konsum pro Kopf kann steigen. Der Nachteil kommt verzögert: Kleine Jahrgänge bedeuten später weniger Erwerbstätige, Steuerzahler und Beitragszahler. Zudem gibt es künftig weniger Frauen im gebärfähigen Alter. Für die Schweiz wird Migration damit zur zentralen realistischen Lösung, sonst gerät der Generationenvertrag unter Druck.

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