Imark warf an Bellevue-Bar Eiswürfel an Michael Grabers Kopf
Da gingen wohl die Nerven durch: Am Abend vor der Ersatzwahl für Viola Amherd soll Christian Imark Parteifreund Michael Graber einen Eiswürfel angeworfen haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Bundesratswahl kann für Politiker nervenaufreibend sein.
- Das zeigte sich etwa am 11. März 2025 gegen Mitternacht in einer Berner Bar.
- Christian Imark (SVP, SO) warf Parteikollege Michael Graber einen Eiswürfel an. Dieser reagierte genervt.
Michael Graber ist aktuell in aller Munde. Er möchte Bundesrat Guy Parmelin beerben und stellt sich zusammen mit sieben anderen Kandidatinnen und Kandidaten für das Bundesrats-Ticket der SVP zur Verfügung.
Nun wird bekannt, dass Graber am Abend vor der Ersatzwahl für die damalige VBS-Chefin Viola Amherd (Mitte) Opfer eines Eiswürfel-Wurfs wurde.
Wie bitte?
Geschehen ist das Ganze gemäss Recherchen des «SonntagsBlick» in der berühmt berüchtigten Bellevue-Bar in der Nähe des Bundeshauses.
Dort soll der Solothurner SVP-Nationalrat Chrisian Imark gegen Mitternacht einen Eiswürfel in Richtung von Graber geworfen und diesen voller Wucht am Kopf getroffen haben.
Graber habe erzürnt reagiert und sei auf Imark zugegangen. Nationalrätin Sandra Sollberger soll Graber dann beruhigt und ihn nach draussen begleitet haben.
Schnell gereizt?
Auf die Frage des «SonntagsBlick», ob er schnell gereizt sei, winkt Graber ab: Er sei ein emotionaler Mensch, habe aber ein grosses Herz.
Mit seiner Reaktion aufgefallen ist Graber bereits im Juni 2024 während des Besuches des ukrainischen Parlamentspräsidenten im Bundeshaus.
Er verwickelte mehrere Bundespolizisten in eine Diskussion. Schliesslich kam es zum Handgemenge zwischen Polizisten und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi – das Video davon wurde damals exklusiv von Nau.ch aufgenommen.
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Thomas Aeschi seinerseits werweist aktuell noch, ob er ebenfalls für den Bundesrat kandidieren will.
Reaktion «völlig angemessen»
Graber erklärt der Zeitung weiter, dass er im Unterschied zu anderen an jenem Abend keinen Alkohol getrunken habe. «Ich habe Christian dann gesagt, dass er damit mich und andere ernsthaft hätte verletzen können, und bin gegangen», wird er zitiert.
Seine Reaktion sei «völlig angemessen» gewesen. Das hätten zudem mehrere Parlamentarier auch so gesehen.
Imark will sich auf Anfrage des «Sonntagsblick» nicht dazu äussern. Die beiden sollen sich jedoch inzwischen wieder versöhnt haben.










