Grüne verlieren Sitz in Baselbieter Regierung an SVP
Die SVP erobert einen Sitz in der Baselbieter Regierung zurück. Ihr Kandidat Matthias Liechti hat bei der Ersatzwahl am Sonntag das Rennen gegen Philipp Schoch von den Grünen gemacht, wie die Landeskanzlei mitteilte.

Liechti erhielt gemäss Schlussresultat der Landeskanzlei 45'896 Stimmen, 230 Stimmen mehr als das absolute Mehr. Der Grünen-Kandidat Schoch kam nach Auszählung aller 86 Gemeinden im Baselbiet auf 44'732 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 45'661 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,7 Prozent.
Somit verlieren die Grünen ihren seit 2011 bestehenden Sitz in der fünfköpfigen Baselbieter Regierung. Ihr Bau- und Umweltschutzdirektor Isaac Reber und tritt per Ende September zurück.
Der SVP gelang es, mit Landrat Liechti den Regierungssitz zurückzuerobern. Seit Juli 2023 war die wählerstärkste Partei im Baselbiet nicht mehr in der Regierung vertreten. Ihr letzter Regierungsrat, der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Thomas Weber, hatte sich damals nicht zur Wiederwahl gestellt. Zu seinem Nachfolger wurde Thomi Jourdan (EVP) gewählt; die SVP-Kandidatin und Nationalrätin Sandra Sollberger scheiterte.
Im Jahr 2025 gelang es auch Caroline Mall nicht, die SVP zurück in die Regierung zu bringen. Damals war Bildungs-, Kultur- und Sportdirektorin Monica Gschwind (FDP) zurückgetreten. Die Freisinnigen konnten den Sitz mit Markus Eigenmann verteidigen










