Gewerkschaften und linke Parteien warnen vor Zuwanderungsinitiative

Keystone-SDA
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Bern,

Kündigung der bilateralen Abkommen mit der EU und Schwächung der Kaufkraft: Laut der Linken hätte ein Ja zur «10-Millionen-Schweiz»-Initiative der SVP negative Folgen. Wie das bürgerliche Nein-Komitee warnt sie vor einem Chaos.

Die SVP kämpft gegen eine «10-Millionen-Schweiz». Die Linke warnt vor den negativen Folgen des Volksbegehrens und vor einem Chaos.
Die SVP kämpft gegen eine «10-Millionen-Schweiz». Die Linke warnt vor den negativen Folgen des Volksbegehrens und vor einem Chaos. - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Am Freitag haben Vertreterinnen und Vertreter des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), des Arbeitnehmendendachverbands Travail Suisse sowie von SP und Grünen in Bern vor den Medien ihre Nein-Kampagne präsentiert. Die SVP verfolge mit ihrem Volksbegehren einen «extremen Plan», hiess es in einer Mitteilung.

Der starre Bevölkerungsdeckel sei ein massiver Angriff auf die Kaufkraft der arbeitenden Bevölkerung. Die drohende Rezession führe zur Vernichtung von Arbeitsplätzen sowie zu tieferen Löhnen und Renten. Ohne Bilaterale falle auch der Lohnschutz weg.

Am 14. Juni stimmen Volk und Stände über die Initiative ab. Alle grossen Parteien ausser der SVP lehnen diese ab.

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Kommentare

User #1624 (nicht angemeldet)

Wie lange wollen uns die Regierenden mit dieser Lüge noch hinter die Fichte führen, weil sie unfähig oder zu bequem sind, die Zuwanderung zielgerichtet zu steuern? Ein überzeugtes JA zur10 Millionen Schweiz!

User #2532 (nicht angemeldet)

Bei mir nützen diese Warnungen nicht. Jeder, der die Augen und Ohren offenhält weiss, dass es ein JA braucht.

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