Freibergerverband ist besorgt um Zukunft der heimischen Pferderasse
Der Schweizerische Freibergerverband (SFV) sorgt sich um die Zukunft der einzigen einheimischen Pferderasse. Anlässlich des am Wochenende anstehenden Marché-Concours in Saignelégier JU wandte sich der Verband mit seinen Anliegen an die Politik.

Innert kürzester Zeit seien ungewohnt viele Bundesentscheide zum Nachteil der einzigen Schweizer Pferderasse bekannt geworden. In einem Brief äusserte der SFV die Befürchtung, dass sich der Bund schrittweise aus dem Pferdesektor zurückzieht.
«Wir wollen deshalb die Politiker, die am Marché-Concours anwesend sein werden, für diese Problematik sensibilisieren, damit sie bei den Bundesbehörden intervenieren, um unsere Sorgen weiterzugeben», sagte Pauline Queloz, Geschäftsführerin des SFV, am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Zahlreiche Personen aus der Politik, darunter Bundesrat Albert Rösti und Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, werden am Wochenende in Saignelégier erwartet.
Freiberger vor Herausforderungen
«Der Freiberger durchlebt eine entscheidende Phase, die mehr denn je ein starkes politisches Engagement erfordert», schrieb der SFV in seinem Brief weiter. Darin listete der Verband auf, welche politischen Massnahmen der Freibergerzucht schadeten.
Nebst Kürzungen beim Budget des SFV, die der Zucht direkt schadeten, fielen darunter auch die stetig kleiner werdende Unterstützung für die Förderung des Freibergerpferdes und das Ende der Pferdeforschung am Schweizerischen Nationalgestüt.
Das Freibergerpferd stelle weit mehr als nur eine Tierrasse dar, hiess es im Schreiben des SFV. Der Freiberger sei ein «lebendiges Kulturerbe, ein Teil unserer nationalen Identität, ein Wirtschaftsmotor für viele ländliche Regionen und ein weit über unsere Grenzen hinaus anerkanntes Symbol».









