FIFA

    Fifa-Boss Gianni Infantino trifft Polit-Elite im Bundeshaus

    Matthias Bärlocher
    Matthias Bärlocher

    Bern,

    Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich mit Nationalratspräsident Andreas Aebi (SVP) getroffen. Im Vordergrund sei gegenseitiges Kennenlernen gestanden.

    FIFA Gianni Infantino Bundeshaus
    Fifa-Boss Gianni Infantino traf sich mit Politikern kürzlich zu Bier und Käse im Bundeshaus. Solche Besuche sind nicht mehr gestattet. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fifa-Boss Gianni Infantino hat sich im Bundeshaus zum Austausch getroffen.
    • Gastgeber war Nationalratspräsident Andreas Aebi, der Infantino herumführte.
    • Es sei ein Austausch unter Chefs gewesen – juristische Fragen habe man nicht angesprochen.

    Die Nachwehen aus den diversen Verfahren der Fifa gegen ex-Chef Sepp Blatter sind in Bundesbern noch nicht abgeklungen. Die Folgen für die Bundesanwaltschaft sind noch nicht endgültig absehbar. Sie seien aber beim Treffen mit Fifa-Präsident Gianni Infantino kein Thema gewesen, betont Nationalratspräsident Andreas Aebi (SVP) gegenüber Nau.ch.

    Erst Bundesrat, dann Bier und Käsehäppchen

    Dass das Treffen am gestrigen Freitag stattgefunden habe, bestätigt Aebi gerne: «Burgdorfer Bier und Aebis Emmentaler Käse» habe es gegeben. Wie für jeden Gast im Bundeshaus-Büro des höchsten Schweizers. Eingefädelt hat den Austausch unter den beiden hohen Tieren der SVP-Nationalrat und Fifa-Kenner Roland Büchel. Weil Gianni Infantino eh gerade Finanzminister Ueli Maurer getroffen habe, habe Büchel angeregt, auch noch bei Aebi vorbeizuschauen.

    Nationalratspräsident Andreas Aebi
    Nationalratspräsident Andreas Aebi (SVP). - Keystone

    «Ja, auso», dann zeige er halt dem Weltfussball-Chef die Wandelhalle und das Bundeshaus, meinte der Bauer/Auktionator aus Alchenstorf BE. Beides kannte Infantino noch nicht und auch Aebi war ihm noch nie begegnet. Der Austausch mit einem Arbeitgeber mit Tausend Mitarbeitern habe ihn interessiert, so Aebi. Und natürlich habe man auch über die WM geplaudert.

    Bekenntnis zum Standort Schweiz

    Dass das Treffen zustande kam, wertet Büchel als sehr wertvolles Signal. Er sieht darin auch ein aktives Bekenntnis der Fifa: «Ja, wir sind in der Schweiz und pflegen das.» Da sei es nur positiv, wenn man einander kenne und miteinander rede.

    FIFA  Gianni Infantino  Dubai
    Fifa-Präsident Gianni Infantino während eines Exhibition-Matches mit internationalen Fussball-Legenden in Dubai (VAE), am 8. Januar 2021. - Keystone

    Corona sei Dank: Natürlich sei das Zustandekommen des Treffens durch die Pandemie begünstigt worden. So sei Infantino viel eher «eben gerade mal in der Nähe». Umgekehrt hatte Gianni Infantino auch Gelegenheit, über das Milliarden-Hilfsprogramm der Fifa im Rahmen der Corona-Krise zu sprechen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Sepp Blatter
    60 Interaktionen
    Nicht ansprechbar
    Michael Lauber bundesanwalt
    3 Interaktionen
    Noch vakant
    14 Interaktionen
    Für Nutztierhaltung

    MEHR FIFA

    Fifa Gianni Infantino
    13 Interaktionen
    «Ausbeuterisch»
    infantino ceferin
    7 Interaktionen
    Für alle Verbände
    WM 2026 Leandro Paredes
    9 Interaktionen
    Eklat nach Final
    Fifa
    316 Interaktionen
    Fifa-Zoff

    MEHR AUS STADT BERN

    Guy parmelin
    9 Interaktionen
    Kein Deutsch
    Bern
    1 Interaktionen
    Bern
    10 Interaktionen
    Bern