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    EU lehnt Forderung nach Schutzklausel bei Personenfreizügigkeit ab

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die EU lehnt die Forderung der Schweiz nach einer einseitigen Schutzklausel ab.

    schweiz EU Ständemehr
    Brauchen die Bilateralen III das Ständemehr? Das Schweizer Parlament entscheidet diese Woche über die EU-Abstimmungshürde. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU will keine einseitige Schutzklausel für die Personenfreizügigkeit.
    • Dies habe EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen am Dienstag in Genf mitgeteilt.
    • Die EU möchte mit der Schweiz ein Abkommen bis zum Ende dieses Jahres abschliessen.

    Die EU will der Schweiz keine einseitige Schutzklausel für die Personenfreizügigkeit zugestehen. Das berichteten verschiedene Medien am Donnerstag. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe dies am Dienstag in Genf Bundespräsidentin Viola Amherd mitgeteilt.

    Die Forderung der Schweiz nach einer einseitigen Schutzklausel sei ein Schritt zu weit. Das zitierte der «Blick» nach eigenen Angaben aus einem Dokument der EU-Kommission. Demnach will die EU die Verhandlungen mit der Schweiz über ein Abkommen bis Ende dieses Jahres zum Abschluss bringen.

    Die Fortschritte seien so gross, dass dieses Ziel realistisch sei, so die EU-Kommission gemäss «Blick» weiter. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wollte die Medienberichte nicht direkt kommentieren. Es betonte aber, sich zeitlich nicht drängen lassen zu wollen.

    Ziel: Verhandlungsabschluss bis Jahresende

    «Wir sehen die für den 15. Oktober stattfindenden Beratungen der EU-Mitgliedsstaaten nicht als Deadline.» Dies sagte EDA-Sprecher Nicolas Bideau in der «Tagesschau»-Hauptausgabe von Donnerstagabend. Schliesslich habe die EU-Kommissionspräsidentin Ende dieses Jahres als Ziel gesetzt.

    Auch die Schweiz wolle die Verhandlungen mit der EU so schnell wie möglich zum Abschluss bringen. Für Bern zähle aber vor allem die Qualität dieser Verhandlungen, sagte Bideau. Und weiter: «Wenn wir das Gefühl haben, die Ziele des Bundesrates seien erreicht, dann werden wir die Verhandlungen abschliessen.»

    Bundespräsidentin Amherd hatte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen am Dienstag in Genf zu einem Gespräch getroffen. Das Treffen erfolgte anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums des Kernforschungszentrums Cern.

    Kommentare

    User #6186 (nicht angemeldet)

    Es gibt nur eine Lösung, alle EU Verträge kündigen!

    User #4557 (nicht angemeldet)

    Schaut euch mal die Rede von Alice Weidel vor ein paar Tagen an. Das ist echte Volksnahe Politik. Sowas täte unserer Bundeszentrale auch gut 👍🏼💪🏻😍

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