Economiesuisse-Präsident Mäder will eine diversifizierte Wirtschaft

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Bern,

Offenheit, Diversifizierung und Bürokratieabbau: Das sind laut dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse Voraussetzungen dafür, dass die Schweizer Wirtschaft trotz internationaler Spannungen bestehen kann.

Christoph Mäder, Präsident von Economiesuisse, findet es falsch, das neue EU-Vertragspaket und das Handelsabkommen mit den USA gegeneinander auszuspielen. Die Schweiz brauche beides.
Christoph Mäder, Präsident von Economiesuisse, findet es falsch, das neue EU-Vertragspaket und das Handelsabkommen mit den USA gegeneinander auszuspielen. Die Schweiz brauche beides. - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse stellte am Dienstag in Bern den Medien seine Jahresziele vor. Handelskonflikte, Blockbildungen und Protektionstendenzen akzentuierten sich, schrieb er. Die Schweiz sei daher auf möglichst diversifizierte und verlässliche Handelsbeziehungen angewiesen.

Die neuen EU-Verträge seien ebenso nötig wie das Handelsabkommen mit den USA, liess sich Verbandspräsident Christoph Mäder in einer Mitteilung zitieren. Ebenso brauche die Wirtschaft Freihandelsabkommen. «Je diversifizierter, desto besser.»

2026 bezeichnet Economiesuisse als Bewährungsprobe für den Bundeshaushalt. Auch ohne den staatlichen Klimafonds, über den am 8. März abgestimmt werde, drohten mehr Schulden. Deshalb brauche es das Entlastungspaket 27. Über dieses diskutiert zurzeit das Parlament.

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Kommentare

User #2909 (nicht angemeldet)

Economiesuisse schiesst den Vogel nun ganz ab. Ja zu EU-Verträgen, Ja zu US-Verträgen... Hauptsache der Rubel rollt, gälled sie?

User #5617 (nicht angemeldet)

Bürokratieabbau und Diversifikation bedeutet aber sicher WENIGER EU und nicht mehr...

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