Die SVP hat ersten Kandidaten für Parmelin-Nachfolge
Die SVP Kanton Schwyz will Regierungsrat André Rüegsegger als Nachfolger von Bundesrat Guy Parmelin für den Bundesrat nominieren.

Das Wichtigste in Kürze
- André Rüegsegger kandidiert für die SVP als Bundesrat.
- Schwyz hofft mit ihm auf den ersten Bundesratssitz des Kantons.
- Rüegsegger geht nicht als Favorit ins Rennen.
Die SVP hat einen ersten Kandidaten für die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat. Die Schwyzer Kantonalpartei nominiert Regierungsrat André Rüegsegger. Er soll nun bei der Findungskommission der SVP Schweiz vorgeschlagen werden.
«André Rüegsegger stellt eine Persönlichkeit dar, die das Format für die Landesregierung hat», heisst es in einer Mitteilung.

Die SVP Schwyz verweist auf sein «ideales Alter» – Rüegsegger ist 50 Jahre alt – und als «überaus würdiger Vertreter». Der Kanton Schwyz hatte nämlich noch nie einen Vertreter in der Landesregierung.
Seit 2012 ist Rüegsegger Mitglied des Schwyzer Regierungsrates. Zuvor amtete er von 2008 bis 2012 als Kantonsrat und von 2010 bis 2012 als Fraktionspräsident der SVP Kanton Schwyz sowie als Mitglied der Ratsleitung.
Seine politische Laufbahn begann er bereits 1996 in verschiedenen Kommissionen der Gemeinde Ingenbohl.
André Rüegsegger prädestiniert für Asyldepartement
Der 50-jährige Brunner ist seit 2020 Vorsteher des Baudepartements. Zuvor stand er seit 2012 dem Sicherheitsdepartement vor. Damit sei er prädestiniert, das Asyldepartement von SP-Bundesrat Beat Jans zu übernehmen.
Mit der Neubesetzung könnte es nämlich zu einer Rochade in der Landesregierung kommen.
SVP-Kantonalpräsident Roman Bürgi sagt dazu: «Die SVP Kanton Schwyz will mit André Rüegsegger ermöglichen, das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) zu übernehmen. Dass er dafür die nötigen Voraussetzungen mitbringt, steht ausser Zweifel.»
Als Favorit für die Nachfolge von Guy Parmelin geht Rüegsegger nichts in Rennen. Gehandelt werden insbesondere die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz, die St. Galler Ständerätin Esther Friedli oder die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli. Offiziell hat noch keine ihre Bundesratsambitionen bestätigt.


















