Die Hautfarbe soll doch wieder ins nationale Fahndungsregister

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    Bern,

    Fedpol führt die Angabe der Hautfarbe im nationalen Fahndungsregister vorerst weiter, modernisiert sie aber zusammen mit der regionalen Herkunft.

    Fedpol
    Fedpol hatte im September die Streichung der Hautfarbe angekündigt, nachdem einige Kantonspolizeien dies sondiert hatten. (Symbolbild) - keystone

    Im nationalen Fahndungsregister Ripol wird die Erwähnung der Hauptfarbe doch weitergeführt. Das sagte Eva Wildi-Cortés, die Direktorin des Bundesamts für Polizei (Fedpol), am Freitag im Radio der italienischsprachigen Schweiz (RSI). Die Nennung der Hautfarbe werde aber ebenso wie jene der regionalen Herkunft modernisiert.

    Das Fedpol hatte die Streichung der Hautfarbe im September bekannt gegeben. Es reagierte damit auf eine punktuelle Sondierung bei einigen Kantonspolizeikorps. Das hatte einen Aufschrei in Polizeikreisen und der Politik zur Folge. Danach entschied sich das Bundesamt für eine formelle Vernehmlassung.

    Kantone stimmen Modernisierung zu

    Nach der Konsultation bei den Kantonen sei klar geworden, dass die Hautfarbe als Fahndungskriterium im Moment nicht gestrichen werde, sagte Wildi-Cortès. Diese Massnahme sei nicht als Einschränkung zu verstehen, sondern diene einer höheren Präzisierung der Kriterien. Ziel sei, die Effizienz der Polizei zu steigern.

    Die Kantone hätten sich aber einverstanden erklärt, dass die Nennung der Hautfarbe modernisiert werde, erklärte die Fedpol-Chefin. Das Gleiche gelte auch für die Kategorie mit der Bezeichnung der regionalen Herkunft.

    Modernisierung statt Streichung

    In einer Antwort auf mehrere Anfragen aus dem Parlament richtete der Bundesrat diese Woche aus, eine Mehrheit der Kantonspolizeikorps wolle an der Nennung der Hautfarbe festhalten. Die Nennung sei indessen fakultativ.

    Zudem erklärte die Landesregierung, eine Modernisierung sei nötig, so die Streichung der Hautfarben «gelb» oder «rot», die problematisch und umstritten seien. Auch seien sie in der Praxis kaum verwendet worden. Bei der Nennung der Herkunft seien einige Anpassungen im Interesse der Verwendung im Einsatz nötig.

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    Kommentare

    User #902 (nicht angemeldet)

    Hin und her, her und hin.... jaja unsere Politiker.

    User #2500 (nicht angemeldet)

    Geht doch einfach Nachhause.

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