Designierter Kardiologie-Chefarzt am KSA verzichtet auf Posten

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Der designierte Chefarzt der Kardiologie am Kantonsspital Aarau tritt nach öffentlicher Kritik seine Stelle nicht an. Er sehe die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit nicht mehr als gegeben, teilte das Spital am Mittwoch mit.

Pascal Meier hätte Chefarzt der Kardiologie werden sollen am Kantonsspital Aarau. Wegen öffentlicher Kritik tritt er seine Stelle nun nicht an. (Symbolbild)
Pascal Meier hätte Chefarzt der Kardiologie werden sollen am Kantonsspital Aarau. Wegen öffentlicher Kritik tritt er seine Stelle nun nicht an. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Anhaltende öffentliche Diskussionen und persönliche Anfeindungen seien der Grund für den Rückzug, hiess es vom Kantonsspital Aarau (KSA). Vor diesem Hintergrund sehe Pascal Meier die Voraussetzungen für eine erfolgreiche und ungestörte Ausübung der Chefarztfunktion nicht mehr als gegeben. Das KSA bedauere diesen Entscheid.

Hintergrund der Anfeindungen ist der Umstand, dass Pascal Meier der Bruder des KSA-CEO Markus Meier ist. Das KSA hält in seiner Mitteilung fest, das Rekrutierungsverfahren sei strukturiert, transparent und regelkonform durchgeführt worden. Die Wahl Meiers sei aufgrund seiner ausgewiesenen fachlichen Qualifikationen sowie seiner langjährigen Erfahrung erfolgt.

Bereits bei der Kommunikation zur Wahl im Dezember 2025 sei transparent über die familiäre Beziehung zwischen dem CEO und dem designierten Chefarzt informiert worden. Der CEO sei weder in das Verfahren involviert noch Teil der Entscheidungsgremien gewesen.

Wie das weitere Vorgehen zur Besetzung der Chefarzt-Position aussieht, will das KSA zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

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