Es sei nötig, den Multilateralismus neu zu erfinden, um den Wandel zu begleiten, so Bundespräsident Ignazio Cassis am Friedensforum in Paris.
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Bundespräsident Ignazio Cassis traf sich in Paris mit Emmanuel Macron. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Cassis reiste anlässlich des Friedensforums nach Paris.
  • Dort plädierte der Bundespräsident für die internationale Zusammenarbeit.
  • Am Freitag traf er sich zudem mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron.

Bundespräsident Ignazio Cassis hat am Friedensforum in Paris für die internationale Zusammenarbeit plädiert. Es sei nötig, den Multilateralismus neu zu erfinden, um den Wandel zu begleiten.

Die Schweiz trage zum Multilateralismus insbesondere durch das internationale Genf bei, schrieb Cassis am Samstag auf Twitter. Die Rhonestadt bezeichnete er als «Hauptstadt der Gobal Governance».

Das zweitägige Forum in der französischen Hautstadt hatte am Vortag begonnen. Es bot Cassis am Freitag die Gelegenheit zu einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Thema waren unter anderem die Beziehungen der Schweiz zur EU. «Der Zeitpunkt war gekommen, um unsere Beziehungen neu zu beleben», erklärte Cassis nach dem Gespräch vor den Medien.

Das Pariser Friedensforum fand bereits zum fünften Mal statt. Auf dem Programm standen Themen die Stärkung universeller Normen in Kriegssituationen oder die inklusivere Gestaltung internationaler Institutionen.

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