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Bundesrat rechnet 2026 mit Überschuss statt budgetiertem Verlust

Keystone-SDA
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Bern,

Der Bund rechnet im laufenden Jahr mit einem Überschuss von rund 0,8 Milliarden Franken. Budgetiert gewesen war ein Minus von gut 0,7 Milliarden Franken.

Das Bundeshaus (symbolbild)
Der Bund rechnet 2026 mit einem Überschuss. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Für das Jahr 2026 rechnet der Bundesrat mit einem Überschuss von 0,8 Milliarden Franken.
  • Budgetiert wurde ein Minus von gut 0,7 Milliarden Franken.
  • Grund dafür sind vor allem höhere Gewinnsteuern.

Der Bund rechnet im laufenden Jahr mit einem Überschuss von rund 0,8 Milliarden Franken. Budgetiert gewesen war ein Minus von gut 0,7 Milliarden Franken. Vor allem höhere Gewinnsteuern sind der Grund für die Abweichung nach oben.

Der Bundesrat liess sich am Mittwoch über die erste Hochrechnung für das Jahr 2026 informieren. Die Einnahmen veränderten sich gegenüber dem Budget um 1,9 Milliarden Franken. Der Löwenanteil davon – rund 1,4 Milliarden Franken – sind auf höhere Einnahmen aus der Gewinnsteuer zurückzuführen.

Höhere Gewinnsteuern gab es namentlich in den Kantonen Luzern, Zürich und Basel-Stadt, wie das Finanzdepartement mitteilte. Sie konzentrieren sich auf einige wenige Unternehmen. Das starke Wachstum zeichnete sich schon im Frühsommer ab, sodass es im Budget für 2027 berücksichtigt werden konnte. Die Botschaft zum Voranschlag liegt seit Ende Juni beim Parlament.

Positiv auswirken werden sich auch vorübergehende Mehreinnahmen aus Genf. Sie betreffen die Gewinnsteuer und auch die Einkommenssteuer.

Beide Posten erhöhen sich deswegen um je 0,2 Milliarden Franken. Auch aus der Mineralölsteuer kommen um 0,3 Milliarden Franken höhere Einnahmen. Grund ist die langsamer steigende Zahl von E-Autos.

Über dem Budget werden allerdings auch die Ausgaben liegen. Denn die Hochrechnung enthält einen Nachtragskredit von 970 Millionen Franken für zusätzliche Rüstungsgüter. Die Mittel werden für Systeme zur bodengestützten Luftverteidigung und für die Abwehr von Minidrohnen benötigt.

Kommentare

User #3990 (nicht angemeldet)

Rentner Paul 1 . Der neue Ktipp zeigt auf wieviel Geld noch in der der AHV-Kasse liegt , denn sie hatte noch nie so hohe Reserven ! Und dann will man die Mehrwertsteuer von 8.1 auf 8.4 Prozent erhöhen . Am 29. November entscheidet das Volk . Wir werden schon als unmündige Bürger angesehen , denn die letzte Erhöhung geschah letztmals im Jahre 2024 !

User #2347 (nicht angemeldet)

Also, sofort in die AHV-Kasse einzahlen, statt und eine MwSt.-Erhöhung aufzuzwingen! Hopp Hopp...

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