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    Bundesrat pfeift Kanton Genf bei Elternurlaub zurück

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Laut dem Bundesrat ist ein 24-wöchiger Elternurlaub, wie er im Kanton Genf eingeführt werden soll, nicht mit geltendem Bundesrecht vereinbar.

    Genf
    In Genf wurde die 24-wöchige Elternzeit angenommen. - Keystone

    Der Kanton Genf kann vorerst keinen 24-wöchigen Elternurlaub einführen. Eine solche Bestimmung in der Genfer Kantonsverfassung sei nicht mit geltendem Bundesrecht vereinbar, schrieb der Bundesrat am Mittwoch. Definitiv darüber entscheiden wird das Parlament.

    Derweil hat der Bundesrat eine Gesetzesänderung vorgeschlagen, die eine umfassende Elternschaftsversicherung in allen Kantonen künftig erlauben würde, wie es in der Mitteilung hiess. Falls das Erwerbsersatzgesetz dereinst in diesem Sinne geändert würde, werde der Bundesrat die Gewährleistung der umfassenden Genfer Elternschaftsversicherung beantragen.

    Am 18. Juni 2023 hatte die Genfer Stimmbevölkerung die Initiative für einen 24-wöchigen Elternurlaub angenommen. Konkret soll die bestehende 16-wöchige kantonale Mutterschaftsversicherung um acht Wochen zugunsten des Vaters, der Partnerin der Mutter oder des Partners des Vaters ergänzt werden.

    «Im Gegensatz zur Mutterschaftsversicherung haben die Kantone heute in diesem Bereich nicht die Kompetenz, eine Versicherung einzuführen, die durch paritätische Beiträge finanziert wird», schrieb der Bundesrat.

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    Kommentare

    User #3178 (nicht angemeldet)

    Ökologisch gesehen ist es ein Unsinn, das Kinderkriegen zu subventionieren. Was die AHV betrifft, seit der Abstimmung über die 13. AHV Rente wissen wir, dass über 90% der Rentner nur eine Belastung für die Altersrente sind.

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