Am 18. Frankophoniegipfel betonte Bundespräsident Cassis die zentrale Rolle von Genf. Neben einer Podiumsdiskussion standen auch Gespräche auf dem Programm.
cassis
Justin Trudeau (l) mit Ignazio Cassis. - keystone
Ad

Das Wichtigste in Kürze

  • Ignazio Cassis nahm am 18. Frankophoniegipfel auf der tunesischen Insel Djerba teil.
  • Der Bundespräsident warb für die Rolle Genfs in der globalen digitalen Gouvernanz.
  • Auch ein Gespräch mit dem kanadischen Premier Justin Trudeau stand auf dem Programm.

Bundespräsident Ignazio Cassis hat am 18. Frankophoniegipfel auf der tunesischen Insel Djerba die Rolle neuer Technologien bei der Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen und der Lebensbedingungen der ärmsten Menschen unterstrichen. Er warb für die Rolle Genfs in der globalen digitalen Gouvernanz.

Der zweitägige Gipfel ging am Sonntag zu Ende. Cassis leitete gemeinsam mit seinem senegalesischen Amtskollegen Macky Sall eine Podiumsdiskussion zum Thema «Digitale Medien als wichtiges Instrument der Frankophonie», wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag mitteilte. Der Bundespräsident habe auch die zentrale Rolle des internationalen Genf betont.

Stärkung der Rolle von Frauen und Jugendlichen

Das Gipfeltreffen bot zudem laut EDA auch Gelegenheit für einen intensiven Austausch über die Stärkung der Rolle von Frauen und Jugendlichen als treibende Kräfte für Frieden und Entwicklung. Im frankophonen Raum ist ihr Bevölkerungsanteil sehr hoch. Deshalb sei ihre Eingliederung durch Bildung und Beschäftigung bei den Diskussionen im Mittelpunkt gestanden.

justin
Justin Trudeau. - AFP

Am Rande des Gipfels hatte der Bundespräsident zudem Gelegenheit zu bilateralen Gesprächen mit Staats- und Regierungsvertretern. Er führte laut EDA längere Gespräche mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau, dem Premierminister von Québec François Legault, und der vietnamesischen Vizepräsidentin Vo Thi Anh Xuan.

Die Internationale Organisation der Frankofonie (OIF) umfasst 88 Länder, darunter auch Beobachterstaaten. Zurzeit gibt es weltweit etwa 321 Millionen französischsprachige Menschen.

Mehr zum Thema:

DienstleistungenJustin TrudeauIgnazio CassisEDA