Gewalt

Bund startet Prävention gegen Gewalt im Alter

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Bern,

Der Bundesrat will mit einem Impulsprogramm gegen Gewalt im Alter vorgehen. Schätzungen zufolge sind laut dem Bundesrat jedes Jahr zwischen 300'000 und 500'000 Menschen ab 60 Jahren von einer Form von Gewalt oder Vernachlässigung betroffen.

Ältere Menschen erleiden in Beziehungen oder bei der Pflege teilweise Gewalt. (Symbolbild)
Ältere Menschen erleiden in Beziehungen oder bei der Pflege teilweise Gewalt. (Symbolbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Dabei geht es um körperliche, psychische oder finanzielle Gewalt sowie das Unterlassen notwendiger Unterstützung, wie der Bundesrat am Freitag mitteilte. Gewalt im Alter ereigne sich meist in Beziehungen, die auf Vertrauen basierten, oft im Kontext von Betreuung und Pflege.

Die Landesregierung verabschiedete das Impulsprogramm am Freitag. Es läuft von 2026 bis 2030 und verfolgt das Ziel, Gewalt und Vernachlässigung im Alter vorzubeugen, sie frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Konkret werde unter anderem auf bereits bestehende Angebote aufmerksam gemacht, hiess es.

Das Programm wird vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) koordiniert. Die Umsetzung der Massnahmen soll durch die nationalen Altersorganisationen erfolgen. Der Bundesrat handelte im Auftrag des Parlaments.

Das Programm wird laut Communiqué angesichts der «angespannten finanziellen Lage des Bundes» mit bestehenden Instrumenten umgesetzt. Eine zentrale Rolle sei dabei den Organisationen der Altershilfe zugedacht. Die ersten Aktivitäten sollen ab der zweiten Hälfte des Jahres umgesetzt werden.

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Kommentare

User #2435 (nicht angemeldet)

Es braucht auch eine Prävention gegen die Szeuerabzocke der Alten. Die Steuern nach der Pensionierung vernichten die Lebensqualität. Man kann sich nichts mehr leisten.

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