Baumeister und Bauarbeiter einigen sich auf neuen Vertrag

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Bern,

Die Baumeister und die von den Gewerkschaften vertretenen Bauarbeiter haben sich auf einen neuen Landesmantelvertrag geeinigt. Das teilten sie am Freitag nach der letzten Verhandlungsrunde gemeinsam mit.

Um Druck zu machen, streikten in den vergangenen Wochen Bauarbeiter in mehreren Schweizer Städten - so etwa in Lausanne (im Bild). (Archivbild)
Um Druck zu machen, streikten in den vergangenen Wochen Bauarbeiter in mehreren Schweizer Städten - so etwa in Lausanne (im Bild). (Archivbild) - KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

Unter anderem wurde die Einführung einer neuen Arbeitszeitplanung ab 1. Januar 2027 vereinbart, wie in der Mitteilung des Schweizer Baumeisterverbands und der Gewerkschaften Syna und Unia steht. Und ab einem gewissen Ausmass zählt die Reisezeit künftig zu den Überstunden.

Der Vertrag hat eine Laufdauer von sechs Jahren – von Anfang 2026 bis Ende 2031. Das Ergebnis der Verhandlungen müsse von den Entscheidungsgremien auf beiden Seiten noch genehmigt werden

In den intensiven Verhandlungen seien beide Parteien aufeinander zugegangen. Sie seien überzeugt, eine Lösung gefunden zu haben, welche die Attraktivität der Baubranche für die heutigen Mitarbeitenden sowie für den künftigen Nachwuchs steigere.

Der Landesmantelvertrag im Bauhauptgewerbe besteht seit dem 1. Januar 2023 und läuft Ende dieses Jahres aus. Er regelt die Löhne und Arbeitsbedingungen der rund 80'000 auf dem Bau Beschäftigten in der Schweiz.

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Kommentare

User #6289 (nicht angemeldet)

Die Gewerkschaften sind Schuld an langen Staus. Kürzere Arbeitszeiten= längere Bauzeiten.

User #5443 (nicht angemeldet)

Dachte die Baubranche ist unter einem Gav Mantelvertrsg unterstellt? Streiken und Demonstrieren Verboten während der Arbeitszeit steht dort drin verewigt.

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