Armeeangehörige sollen Munition wieder mit nach Hause nehmen können

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Ständeratskommission will die Heimabgabe von Munition an Armeeangehörige wieder zulassen – mit Verweis auf die veränderte Sicherheitslage.

    Taschenmunition
    Seit 2007 wird Taschenmunition bei der Armee gelagert. (Symbolbild) - Pixabay

    Armeeangehörige sollen künftig zu Hause wieder Munition für ihre persönliche Waffe aufbewahren können. Das fordert die zuständige Ständeratskommission. Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats (SIK-S) hat mit 7 zu 5 Stimmen beantragt, eine entsprechende Motion von Ständerat Werner Salzmann (SVP/BE) anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Donnerstagabend mitteilten.

    Als Nächstes ist die kleine Kammer am Zug. Die Motion verlangt, dass Armeeangehörigen wieder Taschenmunition abgegeben werden kann. Der Bundesrat habe 2007 zugesichert, dass er die Heimabgabe einer Packung Munition von der sicherheitspolitischen Lage abhängig machen wolle, begründet der Motionär sein Anliegen.

    Diese Lage habe sich seit dem Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 dramatisch verändert. Im Herbst 2007 beschloss der Bundesrat auf Geheiss des Parlaments, dass die Taschenmunition fortan bei der Armee gelagert wird.

    Kommentare

    User #1297 (nicht angemeldet)

    Man stelle sich vor: Der Soldat, der dich im Ernstfall verteidigen soll und dabei sein Leben auf's Spiel setzen muss, dem kannst du nicht vertrauen. Darum darf er keine Munition zu Hause haben.

    User #1654 (nicht angemeldet)

    Völlig unnötig, kein intelligentes Anliegen, nur billiger Wahlkampf anstatt Vorschläge mit Substanz und Qualität. Fb

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