Alt Bundesrätin ist Präsidentin der Kulturgüter-Kommission

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Bern,

Alt Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist am Mittwoch vom Bundesrat zur Präsidentin der nationalen Expertenkommission für historisch belastetes Kulturerbe ernannt worden. Formell wird die Kommission ihre Arbeit am 1. März aufnehmen. Im Jahresverlauf wird sie mitteilen, ab wann sie angerufen werden kann.

Präsi
Alt Bundesrätin ist Präsidentin der Kulturgüter-Kommission. - keystone

Mit der unabhängigen Kommission hat der Bundesrat nach eigenen Angaben ein Gremium geschaffen, das in strittigen Fällen zu Kunstwerken aus der Zeit des Nationalsozialismus und zu Kulturgütern aus dem kolonialen Kontext angerufen werden und im Einzelfall unverbindliche Empfehlungen abgeben kann.

Der Umgang mit historisch belastetem Kulturerbe sei von historischer, rechtlicher, ethischer und moralischer Bedeutung und stelle ein wichtiges Ziel der Kulturpolitik des Bundes dar, hiess es in der Medienmitteilung vom Mittwoch weiter.

Simonetta Sommaruga verfüge über reiche politische Erfahrung und sei in der Schweiz und international sehr gut vernetzt. Die weiteren Mitglieder der Kommission sind insbesondere in den Bereichen Recht, Geschichte, Kunstgeschichte, Provenienzforschung, Museologie und Ethnologie tätig. Vizepräsident der Kommission ist Felix Uhlmann, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Zürich.

Kommentare

User #1187 (nicht angemeldet)

Fake News SRF: Das sind Fake News. Im vergangenen Jahr sind 165.000 Personen (!) in die Schweiz eingewandert. 83.000 Personen haben das Land verlassen. Die Nettozuwanderung beträgt somit 82.000 Personen. Dazu kommen rund 13.000 Ukrainer mit Schutzstatus sowie 26.000 Asylgesuche. Ins gleiche Horn bläst der Tages-Anzeiger. Das Blatt titelt: «Zehntausende verlassen die Schweiz.» Wie beim SRF soll damit das Narrativ der Verantwortlichen im Bundeshaus bekräftigt werden: Liebe Bürger, macht euch keine Sorgen. In Sachen Zuwanderung läuft alles nach Plan. Es kommen gar nicht mehr viele Menschen in die Schweiz. Diese Beeinflussung und Lenkung verfolgt ein klares Ziel. Im Sommer kommt die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!», das die Zuwanderung steuern möchte. Das Anliegen ist beim Establishment in Medien, Verwaltung und Politik unbeliebt. Mit Fake News wird nun versucht, den Befürwortern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Jetzt ist es am Souverän, diese Tricks zu durchschauen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Immerhin: Der Sender brachte am Mittwochabend in der Tagesschau eine Berichtigung. Der Grund: Die SVP hatte eine Richtigstellung gefordert. Die Verantwortlichen im Leutschenbach wollen den Initianten der «200 Franken sind genug»-Initiative wohl nicht noch zusätzliche Munition liefern. Doch unabhängig davon: Der Schaden ist längst angerichtet.

User #4969 (nicht angemeldet)

Wenn das BR-Ruhegeld nicht reicht ... 🤑🤑🤑

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