Zu nackt! Influencerin wird beinahe der Flug verwehrt
«Sie haben nichts an»: Fitness-Influencerin Edda (25) wird beinahe der Flug von Berlin nach Österreich mit der Lufthansa verweigert – wegen ihres Outfits!
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Das Wichtigste in Kürze
- Fitness-Influencerin Edda wurde auf einem Lufthansa-Flug beinahe abgewiesen – wegen ihrem Outfit.
- Sie wollte in Sport-BH und kurzer Sporthose von Berlin nach Österreich fliegen.
- Am Gate musste sie sich eine Jacke überziehen – sonst hätte sie nicht mitreisen dürfen.
- Bei der Schweizer Fluggesellschaft Swiss gibt es keinen Dress-Code – die Gäste sollen sich wohlfühlen.
Outfit-Drama am Berliner Flughafen!
30 Grad, drückende Hitze – und dann Ärger am Gate: Fitness-Influencerin Edda Elisa Pilz (25) wollte mit der Lufthansa von Berlin nach Österreich fliegen.
Ihr Outfit für die Reise: ein Sport-BH und eine kurze Sporthose – für sie bei diesen Temperaturen ein ganz normaler Sommer-Sport-Look.
Doch kurz vor dem Abflug kommt die überraschende Ansage: Zu viel Haut.
Eine Gate-Mitarbeiterin soll die 25-Jährige laut eigenen Angaben darauf hingewiesen haben: «Sie haben nichts an.. Sie solle sich etwas überzuziehen – sonst könne sie nicht mitfliegen.
Edda zog daraufhin ihre Kapuzenjacke an – doch auch das reichte offenbar nicht. Die Ansage: Reissverschluss zu, sonst geht's nicht nach Österreich.
Influencerin verlangt Statement
Die Fitness-Influencerin versteht die Welt nicht mehr. Sie machte ihrem Ärger Luft und teilt ein Video mit ihren 552'000 Instagram-Followern. «Das ist ein Sport-Outfit. Draussen sind es 30 Grad, was soll ich anziehen?»
Dabei geht es ihr nicht nur um das Outfit selbst, sondern vor allem um den Umgang mit ihr. Sie fordert ein offizielles Statement der Lufthansa: Für sie gehe es «um die Art und Weise», wie mit ihr umgegangen worden sei.

Das Video löste eine hitzige Diskussion aus, die Kommentarspalten explodierten. Und die Meinungen könnten kaum unterschiedlicher sein.
Bissige Kommentare von Frauen
Einen Tag später legte Edda nach und veröffentlichte ein weiteres Video. Darin zeigte sie Kommentare, die sie zu ihrem Outfit erhalten hatte – besonders auffällig: Viele kritische Stimmen kamen von Frauen.
Eine Nutzerin schreibt: «Richtig so! Wer bitte steigt denn so ins Flugzeug?!»
Eine weitere meint: «Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht wie man auf die Idee kommt, so in einen Flieger zu steigen.»
Es gibt aber auch zahlreiche Stimmen, die die Outfit-Wahl der 25-Jährigen verteidigen.
Eine Nutzerin kommentiert: «Omg was ist denn mit den Leuten los. Sie hat ein normales Outfit an. Es sind über 30 Grad!!!»
Und eine weitere schreibt: «Versteh ich nicht, bei dieser Hitze.. Alles richtig gemacht.»

Während in den sozialen Medien weiter über angemessene Flughafen-Outfits gestritten wird, erklärt die Schweizer Fluggesellschaft Swiss auf Anfrage von Nau.ch, was es mit dem Flugzeug-Dress-Code auf sich hat.
Die klare Antwort: Einen festen Kleider-Knigge für Passagiere gibt es nicht. Mediensprecher Remo Müller stellt klar: «Bei Swiss gibt es keine expliziten Kleidervorschriften für Fluggäste.»
Das gelte unabhängig von der Buchungsklasse – egal ob Economy, Business oder First.

Statt strenger Regeln setzt die Airline auf das Gespür ihrer Gäste. «Unsere Gäste sollen sich an Bord wohlfühlen», sagt Müller. «Dabei vertrauen wir bei Kleidung und Manieren auf das Gespür unserer Passagierinnen und Passagiere und machen damit durchwegs positive Erfahrungen.»
Kabinenbesatzung sucht Gespräch
Dass es wegen Outfits tatsächlich zu Diskussionen kommt, sei bei der Swiss selten. Wenn sich andere Reisende durch die Kleidung einer Person gestört fühlen oder diese als anstössig oder unhygienisch wahrgenommen werde, suche die Crew das Gespräch.
Dann gelte: freundlich bleiben, eine Lösung finden. «In einem solchen Fall bitten wir die betreffende Person höflich, sich etwas überzuziehen.»
Laut Müller könne das sogar eine Decke sein. «Das reicht in den allermeisten Fällen aus.»














