Die Schauspielerin Gal Gadot freut sich, dass ihre Figur Wonder Woman als Vorbild für weibliche Stärke gilt. Am Mittwoch feierte die Fortsetzung Premiere.
Wonder Woman 1984
Eine Szene aus dem Film «Wonder Woman 1984». - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • «Wonder Woman 1984» feierte am vergangenen Mittwoch Premiere.
  • Darstellerin Gal Gadot freut sich über die Vorbildrolle von Wonder Woman.

Gal Gadot ist froh, dass sie einen Teil dazu beitragen kann, Kinder starken Frauen «auszusetzen». Die «Wonder Woman 1984»-Darstellerin ist dankbar, dass sie mit ihrer Superheldenfigur die Verbindung zwischen Weiblichkeit und Stärke vorantreiben kann. Denn sie selbst ist ohne viele «starke weibliche Charaktere, zu denen sie aufschauen konnte», aufgewachsen.

Trailer zu «Wonder Woman 1984».

«Offensichtlich gab es, als ich aufwuchs, nicht viele starke weibliche Charaktere, zu denen man aufschauen konnte», so Gadot. Sie selbst sei als Kind ein Angsthase gewesen. «Ich hatte Angst vor der Dunkelheit. Immer, wenn ich dachte, dass ein Dieb kommen würde, rettete mein Vater, Superman, den Tag.»

Wonder Woman: Gal Gadot sah ihre Mutter nie als Superheldin

Weiter erklärt die Schauspielerin: «Es kam mir nie in den Sinn, dass meine Mum – die knallhart ist – das könnte. Und, dass wir jetzt Kinder, Frauen und Männer mit diesem Bild einer Frau konfrontieren können, wird einen grossen Einfluss haben.» So zeigt sich Gal Gadot sichtlich stolz.

Cleopatra Gal Gadot
Gal Gadot an der Weltpremiere des Films «Wonder Woman». - dpa

Die 35-Jährige ist der Meinung, dass auch die Männer in Bezug auf die Stärkung der Frauen «erzogen» werden müssen. Mit ihrem Ehemann Yaron Varsano zieht sie die dreijährige Maya und die neunjährige Alma auf.

Gal Gadot
Gal Gadot ist als Wonder Woman erfolgreicher als Superman und Batman. - AP Warner Bros. Entertainment

Im Gespräch mit der Zeitung «The Times» fügt sie hinzu: «Wir können uns nicht nur auf Mädchen und Frauen konzentrieren, ohne auch Jungen und Männer aufzuklären. Wir sitzen alle im selben Boot, nicht als Feinde. Die Tatsache, dass wir anfangen, die Leute durch diese Figur darauf aufmerksam zu machen, ist wichtig. Denn ich habe meine Mutter nie als Superheldin gesehen, nur meinen Vater

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