«Wollte nie Kinder»: Tochter (19) rechnet mit Marc Terenzi ab
Tochter Summer erhebt in einem Song harte Vorwürfe gegen ihren Vater Marc Terenzi. Der Sänger selbst räumt sein Fehlverhalten ein und hofft auf Vergebung.

Das Wichtigste in Kürze
- Summer Terenzi verarbeitet in ihrem Song «Daddy Issues» ihre offenbar schmerzhafte Vergangenheit.
- Konkret werden Vorwürfe am Verhalten ihres Vaters Marc Terenzi laut.
- Er habe nie Kinder wollen und sich lieber für Geliebte entschieden, meint die 19-Jährige.
- Der Sänger selbst gesteht Fehler in seiner Vaterrolle – aufgrund früherer Suchtprobleme.
«Mein Vater wollte nie Kinder.»
Es ist einer dieser Sätze, die aufhorchen lassen. Mit einem Teddybären und enttäuschtem Gesichtsausdruck liegt Summer Terenzi auf einem Bett, umgeben von Postern einer Jugendserie. Bei der Szene handelt es sich um einen Ausschnitt aus ihrem neuen Song «Daddy Issues», übersetzt «Vaterkomplex».
Die 19-Jährige verarbeitet schmerzhafte Erfahrungen – mit harten Vorwürfen gerichtet an ihren Vater Marc Terenzi (47).
So heisst es im Song unter anderem: «Er war schon immer ein Narzisst», danach singt sie: «Er hat sich lieber für seine Geliebten entschieden.» Zudem glaubt sie, mit ihrem Vater «immer unterschiedlicher Meinung» zu sein.
«Für ihn werde ich niemals genug sein»
Im Verlauf des Songs werden die offenbar tiefsitzenden Wunden aus der Vergangenheit deutlicher. «Wie soll ich an die Liebe glauben?», fragt die junge Musikerin und singt anschliessend: «Wenn ich meine eigene Blutlinie abschneide.» Ein Satz, der darauf hindeutet, dass Summer den Kontakt zu Teilen der Familie abgebrochen hat.

Besonders verletzlich wirkt dieser Satz: «Für ihn werde ich niemals genug sein.» Am Ende des Lied-Snippets heisst es: «Ich lerne noch immer, mit diesem Verlust umzugehen.»
Sängerin will Mut machen
Wie nahe ihr das musikalische Werk geht, macht Summer Terenzi in einer Instagram-Story deutlich. «Das ist einer der ehrlichsten und härtesten Songs, die ich je in meinem Leben geschrieben habe. Ich habe dabei viel geweint, aber auf eine gewisse Weise hat er mich auch geheilt», berichtet sie über die Entstehung.

Mit ihrem persönlichen Song möchte die Tochter von Sarah Connor (46) andere Menschen abholen, die ähnliche Erfahrungen durchstehen mussten. «Ich weiss, dass es so viele Menschen gibt, die sich genauso fühlen, und ich möchte, dass ihr euch gehört fühlt», schreibt die 19-Jährige.
Marc Terenzi: «Konnte kein guter Vater sein»
Mittlerweile hat sich der Besungene im Text zu Wort gemeldet und räumt sein Fehlverhalten als Vater ein. «Summer hat vollkommen recht», gesteht Marc Terenzi gegenüber der «Bild»-Zeitung.
Der Grund: «Ich war bis vor einem Jahr Alkoholiker und drogenabhängig und konnte deswegen kein guter Vater sein. Was ich zutiefst bereue und was mir leidtut.»
Eine Aussage aus dem Song möchte der Sänger aber dennoch klarstellen: «Ich wollte immer Vater sein. Ich will meine Kinder, ich liebe meine Kinder.» Über seine Tochter verliert er kein schlechtes Wort. Summer sei eine erwachsene, starke Frau. Und: «Ich muss dieses Lied und ihr Verhalten respektieren.»

Es sind einsichtige Worte, mit denen der 47-Jährige jetzt an die Öffentlichkeit geht. 2024 sprach Terenzi über sein Alkoholproblem, liess sich nach einem Zusammenbruch in eine Suchtklinik einweisen. «Jeder weiss, dass ich in Therapie war und mich komplett verändert habe», erklärt Terenzi.
Deshalb hofft er nun, dass ihm seine Kinder irgendwann verzeihen können und er eine «zweite Chance» erhalte. Dafür brauche es Zeit. Aus der Ehe mit Sarah Connor gingen Tochter Summer und Sohn Tyler (22) hervor, insgesamt hat der Ex-Boygroup-Star vier Kinder.












