Western-Star Franco Nero («Django») ist im Fall des tödlichen Schusses von US-Schauspieler Alec Baldwin an einem Filmset ratlos.
Schauspieler Franco Nero
ARCHIV - 23.02.2020, Berlin: Der italienische Schauspieler Franco Nero kommt zur Cinema for Peace Gala im Rahmen der 70. Berlinale. (zu dpa Western-Star Nero sieht nach Filmset-Unfall noch viel Klärungsbedarf) Foto: Britta Pedersen/dpa-zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ - dpa

«Ich habe viele Filme mit Pistolen gemacht, und da ist nie etwas passiert», sagte der 79 Jahre alte Italiener im Interview der Zeitung «La Repubblica» (Sonntag). Bei dem, was Baldwin passiert sei, gebe es noch viel zu erklären.

Am Donnerstag hatte der bekannte Darsteller bei Dreharbeiten auf der Bonanza Creek Ranch in New Mexico zum Western «Rust» versehentlich mit einer Requisitenwaffe die Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt.

Ganz ungefährlich sind die Requisitenwaffen scheinbar nicht, wie Italowestern-Schauspieler Nero erklärte. «Manchmal kann es bei Pistolen mit Platzpatronen passieren, dass durch den Schuss Splitter mitkommen.» Am Set eines Westerns habe er selbst erlebt, dass ein Hilfsarbeiter verletzt wurde, als ein Schuss nahe der Filmkamera abgefeuert wurde.

Gefährlicher als Waffen sind dem Norditaliener zufolge Pferde. Er berichtete von mehreren Unfällen mit den Tieren. Einmal sei er bei Dreharbeiten von einem Pferd gestürzt und habe sich mehrere Rippen gebrochen.

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