Vor ihrem Tod: Hayden Panettieres Ex verpfändete ihre Sachen
Hayden Panettieres Mutter erhebt neue Vorwürfe gegen ihren On-off-Freund. Die Rede ist von einer Gitarre, die einst ohne ihr Wissen verpfändet worden sei.

Das Wichtigste in Kürze
- Lesley Vogel, die Mutter von Hayden Panettiere, meldet sich erneut zu Wort.
- On-off-Freund Brian Hickerson wirft sie vor, deren Besitztümer verpfändet zu haben.
- Diese hatte er offenbar ohne ihr Wissen in einem Lagerraum aufbewahrt.
Nach dem Tod von Hayden Panettiere (†36) meldet sich ihre Mutter Lesley Vogel (70) erneut mit schweren Vorwürfen zu Wort. Im Zentrum des Geschehens steht einmal mehr dieser Mann: Brian Hickerson, der On-off-Freund der US-Schauspielerin.
Im Interview mit der «New York Times» beschuldigt Vogel den 37-Jährigen jetzt, er habe vor dem Tod ihrer Tochter einige ihrer Besitztümer verpfändet – darunter offenbar auch eine Vintage-Gitarre. Ihre Mutter sowie der «Heroes»-Star selbst hätten schockiert festgestellt, dass Hickerson einige ihrer Sachen in seinem Lagerraum aufbewahrt hatte.

Eine weitere, von der Zeitung zitierte Quelle bestätigte demnach, dass einige Besitztümer Panettieres durch Hickerson verpfändet wurden.
Der Beschuldigte selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Über seinen Anwalt Sloan Ellis vermeldete Hickerson bisher lediglich folgende Erklärung: «Haydens Tod wird weiterhin untersucht, und es ist wichtig, diese Untersuchung ihren Lauf nehmen zu lassen. Wie öffentlich berichtet wurde, bestätigte die Polizei, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt.»
Aus Respekt vor Panettieres Angehörigen und der laufenden Untersuchung werde es zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar geben, hiess es.
Sicherheitsdienst wurde eingesetzt
Panettiere und Hickerson führten ab 2018 eine On-off-Beziehung. 2020 wurde der 37-Jährige wegen häuslicher Gewalt gegen die Schauspielerin festgenommen, im darauffolgenden Jahr zu einer Haftstrafe verurteilt. Panettiere distanzierte sich nach den Vorfällen zunächst von ihm.
Vor Panettieres Tod standen die beiden wieder in Kontakt – offenbar, weil Hickerson eine Unterkunft benötigte. «Er habe ihr erklärt, er habe kein Geld und keine Unterkunft wegen der gegen ihn erhobenen Vorstrafen und mache sie dafür verantwortlich», zitiert «Us Weekly» einen Insider.

Die Schauspielerin liess ihn angeblich vorübergehend bei sich wohnen. Später jedoch griff laut der Quelle ihr Sicherheitsdienst durch, um Hickerson fortan wieder von Panettiere fernzuhalten. Auch während der Promo-Tour ihrer im Mai 2026 erschienenen Memoiren wurde sie offenbar von einem Sicherheitsdienst begleitet, berichtet die «New York Times».
«Ich brauchte unglaublich viel Unterstützung, um sicherzustellen, dass er auf keinen Fall wieder zurückfinden konnte», sagte die Schauspielerin selbst im Mai in einem Podcast. Ob ihre Mutter Lesley Vogel die Schutzmassnahmen zuvor in Auftrag gegeben hatte, ist unklar.
Todesursache weiterhin unklar
Erst vor wenigen Tagen fand Panettieres Mutter im Interview mit NBC News deutliche Worte über den On-off-Freund. Sie und ihre Familie hätten sich wegen Hickersons Verhalten schon lange Sorgen gemacht und «seit geraumer Zeit» versucht, ihn aus Haydens Leben zu entfernen.
Vogel glaubt, die «Beteiligung einer toxischen Person» habe zu Panettieres Tod geführt. Hickerson nannte sie in dieser zweiten Stellungnahme gegenüber «Entertainment Tonight» zwar nicht ausdrücklich. Zuvor hatte Vogel gegenüber NBC News jedoch klargestellt, dass sie ihn meinte.

Hayden Panettiere wurde am 16. August in einem Apartmentkomplex in Greenville (South Carolina) tot aufgefunden. Rettungskräfte versuchten, die Schauspielerin nach einem Herzstillstand wiederzubeleben – ohne Erfolg. Berichten zufolge hatte Hickerson die Polizei verständigt. Auch dessen Bruder Zach hielt sich demnach zum Zeitpunkt in der Wohnung mit Panettiere auf.
Hickerson soll den Beamten auch einen Beutel mit Medikamenten, die Panettiere aktuell eingenommen hatte, gezeigt haben. Die vorläufigen Ermittlungen zum Tod ergaben laut Polizei keine Hinweise auf ein Verbrechen oder verdächtige Umstände. Eine offizielle Todesursache steht noch aus.
















