Für ihre Teilnahme an der #ÄrmelHoch-Kampagne hat Uschi Glas von wütenden Impfgegnern Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen erhalten.
Uschi Glas geht auch juristisch gegen manch einen Hasskommentar vor.
Uschi Glas geht auch juristisch gegen manch einen Hasskommentar vor. - Dominik Gigler/Wort & Bild Verlag

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit der Kampagne #ÄrmelHoch sollte die Bevölkerung zum Impfen motiviert werden.
  • Auch Uschi Glas beteiligte sich bei dieser Aktion des Bundesgesundheitsministerium.
  • Dafür musste sie sich von Impfgegner Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen anhören.

Mit der Kampagne #ÄrmelHoch vom Bundesgesundheitsministerium animierten auch mehrere Stars die Bevölkerung Deutschlands, sich gegen das Coronavirus zu schützen. An vorderster Front war unter anderem auch Schauspielerin Uschi Glas (78) eines der prominenten Gesichter der Aktion. Ausschliesslich auf Zuspruch stiess sie dafür aber nicht, wie Glas nun im Gespräch mit der «Apotheken Umschau» verriet.

Tatsächlich sei das Gegenteil an der Tagesordnung gestanden: «Ich bin in schlimmster Weise beschimpft worden. Was mich wirklich entsetzt hat, war die Brutalität dieser Nachrichten.» Sogar Morddrohungen habe sie deswegen bekommen, heisst es weiter. Die bedenklichsten Nachrichten, die sie auf unterschiedliche Weise erreichten, habe sie inzwischen an ihren Anwalt übergeben.

Sie würde es wieder tun

Speziell als Person des öffentlichen Lebens sieht sie es als ihre Verantwortung an, auf diese Weise zu helfen: «Das ist doch die Pflicht, die ich als verantwortlicher Bürger für die Gemeinschaft habe.

Es geht doch nicht nur um mich.» Dies sagte die 78-Jährige, die sich seit geraumer Zeit für wohltätige Zwecke einsetzt und mit brotZeit e.V. auch ihren eigenen Hilfsverein gründete.

Trotz der negativen Kommentare würde sie daher jederzeit wieder für eine derartige Impf-Kampagne einstehen. Für #ÄrmelHoch hatten sich neben Glas unter anderem auch Moderator Günther Jauch (65) und Fussballer-Legende Sepp Maier (78) ausgesprochen.

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