US-Filmverband: «Killers of the Flower Moon» Film des Jahres

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    USA,

    Dreieinhalb Stunden nimmt sich Martin Scorsese Zeit für sein Western-Krimi-Drama «Killers of the Flower Moon». Den Kritikern gefällt das Werk gut.

    Bester Film laut US-Filmverband: Robert De Niro (l) als Rancher William Hale und Leonardo DiCaprio als Ernest Burkhart in «Killers Of The Flower Moon».
    Bester Film laut US-Filmverband: Robert De Niro (l) als Rancher William Hale und Leonardo DiCaprio als Ernest Burkhart in «Killers Of The Flower Moon». - -/Paramount/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Killers of the Flower Moon» wurde vom US-Filmverband zum Film des Jahres ausgezeichnet.
    • Regisseur Scorsese erhält dafür den Regiepreis.
    • Die Trophäen werden im Januar übergeben.

    Der Historien-Thriller «Killers of the Flower Moon» ist vom renommierten US-Filmverband National Board of Review zum besten Film des Jahres 2023 gewählt worden.

    Der Film von Martin Scorsese (81) sei ein «atemberaubendes Meisterwerk» von einem der grössten Filmemacher, begründete die NBR-Vorsitzende Annie Schulhof die Wahl. Auch der Regiepreis geht an Scorsese. Die Preisträger wurden am Mittwoch (Ortszeit) verkündet.

    Weitere Auszeichnungen

    Zu den besten Hauptdarstellern kürte der Verband Paul Giamatti für «The Holdovers» und Lily Gladstone für «Killers of the Flower Moon».

    In der Sparte Internationaler Film siegte das französische Justizdrama «Anatomie eines Falls». Die Deutsche Sandra Hüller (45, «Toni Erdmann») spielt darin eine Schriftstellerin, die angeklagt ist, ihren Mann im gemeinsamen Haus umgebracht zu haben.

    Der Verband führte zudem «Top 5 International Films» auf. In diese Sparte schaffte es unter anderem das deutsche Drama «Das Lehrerzimmer» von Regisseur Ilker Çatak. Der Film wird von Deutschland auch ins Rennen um den Auslands-Oscar geschickt.

    Trophäen werden im Januar übergeben

    Neben «Killers of the Flower Moon» als bester Film listete der Verband neun weitere «Top Films» auf. Darunter sind «Barbie», «Ferrari», «The Holdovers», «Maestro», «Oppenheimer» und «Poor Things».

    Am 11. Januar 2024 sollen die Trophäen im Rahmen einer Gala in New York übergeben werden. Dem 1909 gegründeten National Board of Review gehören Filmhistoriker, Cineasten und Filmschaffende an.

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