Udo Lindenberg hofft auf «Schluss mit dem ewigen Ego»

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    Bolivien,

    Wie könnte die Welt nach der Corona-Pandemie aussehen? Udo Lindenberg hat da ganz konkrete Hoffnungen und Vorstellungen.

    Mehr Solidarität! Udo Lindenberg hofft auf eine sich verändernde Welt. Foto: Axel Heimken/dpa
    Mehr Solidarität! Udo Lindenberg hofft auf eine sich verändernde Welt. Foto: Axel Heimken/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Sänger und Rock-Musiker Udo Lindenberg (74) hofft nach der Corona-Pandemie auf ein stärkeres Miteinander der Menschen.

    Er setze auf «mehr Solidarität und Schluss mit dem ewigen Ego und der mörderischen Konkurrenz», sagte Lindenberg der «Berliner Morgenpost. Aktuell sei «die beste Zeit für 'nen Neustart, für ganz neue Wege».

    Für den Sänger könnte das so aussehen: «Weltweiter Waffenstopp, Fuck den Rüstungswahn und dann die ganze Kohle nutzen, um endlich Hunger und Elend zu stoppen.» Nahrung und Ressourcen seien ja für alle genug da. «Du musst es nur fair verteilen.»

    Zudem seien gleiche Chancen für alle im Sozial- und Bildungssystem notwendig. «Soziale Berufe wie Pflegekräfte kriegen viel zu wenig Wertschätzung und nicht die angemessene Bezahlung.» Auch für Einschränkungen zeigt sich Lindenberg offen. «Und wie wäre es, wenn wir vielleicht mal weniger produzieren? Nur das, was echt gebraucht wird.»

    Die Corona-Phase hat der Musiker künstlerisch genutzt. «Ich bin in mein Atelier rein und wieder mal meiner zweiten grossen Leidenschaft, der Malerei, erlegen.» Die Malerei sei ein grosses Ding für ihn. «Wenn ich so richtig dabei bin, dann überkommt mich absolute Besessenheit, ähnlich wie bei der Musik.»

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