Prinz Andrew

    Trump-Vertraute fordert Strafverfolgung von Prinz Andrew

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    USA,

    Nancy Mace erlitt bei einer Epstein-Anhörung einen Panikanfall. Die Trump-Vertraute fordert nun, gegen Prinz Andrew vorzugehen.

    Prinz Andrew
    Die Trump-Vertraute Nancy Mace verlässt die Sitzung am US-Kongress unter Tränen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nancy Mace erlitt bei einer Epstein-Anhörung einen Panikanfall.
    • Sie erklärte, ihre eigene Gewalterfahrung habe den Ausbruch ausgelöst.
    • Direkt danach forderte sie die Strafverfolgung von Prinz Andrew.

    «Ich habe einen vollständigen Panikanfall erlitten.» Die republikanische Abgeordnete und Trump-Vertraute Nancy Mace (47) verliess eine Sitzung im US-Kongress unter Tränen.

    Dies, nachdem Opfer von Jeffrey Epstein über ihre Erfahrungen an einer Anhörung sprachen.

    «Ich kann nicht atmen»

    «Schwitzen, Hyperventilieren, Zittern. Ich kann nicht atmen.», schrieb sie auf der Social Media Plattform X. «Als jüngstes Opfer hatte ich grosse Schwierigkeiten, ihren Geschichten zuzuhören.»

    Mit «jüngstes Opfer» meint sie einen eigenen Übergriff, der weniger als zwei Jahre zurückliegt.

    Ihre Forderung

    Direkt nach dem Abbruch forderte Mace: «Ein guter Zeitpunkt, um über die strafrechtliche Verfolgung von Prinz Andrew wegen möglicher Verbrechen auf amerikanischem Boden zu diskutieren.»

    Der britische Royal Prinz Andrew (65) steht seit Jahren wegen seiner Verbindungen zu Epstein in der Kritik. Virginia Giuffre (†41) behauptete, Andrew habe sie als 17-Jährige missbraucht. Der Herzog von York bestreitet alle Vorwürfe.

    Prinz Andrew schweigt trotz Versprechen

    In einem BBC-Interview vor fünf Jahren versprach Andrew, Ermittlern zu helfen. Seither kam er mehrfachen Anfragen der US-Behörden nicht nach.

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    Prinz Andrew in seinem Skandal-Interview. Der Bruder von King Charles machte keine gute Figur. - Youtube/ @ BBC Newsnight

    Andrew behauptet bis heute, er habe nichts von Epsteins Taten gewusst, obwohl beide über Jahre eng befreundet waren.

    Sollten die Verbindungen von Prinz Andrew zu Epstein weiter untersucht werden?

    Die neuen Epstein-Akten

    Am Dienstag veröffentlichte das US-Justizministerium mehr als 33’000 Seiten an Akten. Viele Details waren bereits bekannt, doch neue Dokumente aus 2005 liefern zusätzliche Hinweise auf Umfang und Netzwerke.

    Die republikanische Abgeordnete Anna Paulina Luna kommentierte: «Das ist viel grösser, als jeder erwartet hat. Es gibt einige reiche und mächtige Leute, die ins Gefängnis müssen.»

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    Kommentare

    User #1778 (nicht angemeldet)

    Menschen können zu anderen Menschen sehr grausam sein.

    User #6651 (nicht angemeldet)

    Klare Transparenz zu Trump wäre auch nötig.

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