Republikaner

    Trump Amtszeit: Republikaner träumen von 2028

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    USA,

    Trotz verfassungsrechtlicher Hürden kokettiert Donald Trump mit einer dritten Amtszeit. Die Republikaner suchen deshalb nach Wegen, dies zu ermöglichen.

    trump amtszeit
    Könnte Trump eine dritte Amtszeit antreten? - dpa

    Donald Trump sorgt weiterhin für politische Unruhe in den USA. Obwohl die Verfassung eine dritte Amtszeit verbietet, gibt es Spekulationen über mögliche Wege, ihn 2028 erneut ins Präsidentenamt zu hieven.

    Trump selbst befeuert diese Gerüchte. «Ich werde wohl nicht mehr antreten, ausser ihr sagt: ‹Er ist derart gut, wir müssen uns etwas einfallen lassen.›», zitiert der «Tagesanzeiger» Trump.

    Demokraten reagieren alarmiert

    Die Demokraten reagieren alarmiert auf Trumps Andeutungen. Sie sehen darin einen Hang zur Selbstherrlichkeit und befürchten, er könnte sich dauerhaft im Weissen Haus festsetzen.

    Der Abgeordnete Dan Goldman brachte im Februar eine Resolution ein. Damit sollte unterstrichen werden, dass der 22. Verfassungszusatz nach wie vor Gültigkeit besitzt.

    Stephen Bannon, ein glühender Trump-Anhänger, träumt laut «Heute» offen von einer dritten Amtszeit. «Ich will ihn 2028 noch einmal sehen», sagte Bannon im Podcast des früheren CNN-Moderators Chris Cuomo.

    Verfassungsrechtler sind skeptisch

    Verfassungsrechtler bezweifeln die Realisierbarkeit einer dritten Amtszeit. Anthony Michael Kreis, ein Professor für Verfassungsrecht, betont, dass über den 22. Verfassungszusatz nicht debattiert werden könne.

    Glaubst du, Trump wird eine dritte Amtszeit haben?

    Josh Blackman, ein Professor an der Jus-Hochschule, teilt diese Ansicht. So weise nichts darauf hin, dass eine dritte, nicht aufeinanderfolgende Amtszeit erlaubt sei.

    Einige Republikaner ziehen radikalere Massnahmen in Betracht. Andy Ogles, ein republikanischer Abgeordneter, reichte einen Entwurf für einen neuen Verfassungszusatz ein.

    Gedankenspiele um Notrecht

    Andere spekulieren über die Möglichkeit, den Verfassungszusatz zu entkräften. So könnte Trump im Notfall das Notrecht ausrufen, was vom Obersten Gericht bestätigt werden müsste.

    Trump amtszeit
    Trump: Immer mehr US-Bürger sind enttäuscht von seiner Politik. Ob es dennoch eine dritte Amtszeit geben wird?(Archivbild) - dpa

    Eine weitere Option wäre die Installation eines Platzhalters. Der «Tagesanzeiger» erwähnt hier Wladimir Putin, der 2008 Dmitri Medwedew zum Präsidenten machte, um 2012 selbst wieder zu kandidieren.

    Vizepräsident J. D. Vance und Donald Trump Junior werden als mögliche Nachfolger gehandelt. Trump selbst äusserte sich positiv über Vance, zögerte aber, ihn bereits als seinen Nachfolger zu sehen, wie der «Tagesanzeiger» schreibt.

    Kommentare

    User #7435 (nicht angemeldet)

    Der ist mit allen Wassern gewaschen und wird versuchen, sich so lange wie möglich an der Macht zu halten. Vermutlich so lange, bis der Sensen-Mann kommt!

    User #5633 (nicht angemeldet)

    Abgesehen vom alten Präsident: USA sind enorm verschuldet: Man kann davon ausgehen dass dieser Umstand eine Aenderung nicht nur bei DT sondern beim ganzen Landn ergibt. Die können bald die Zinsen nicht mehr stmmen, was dann ?

    Weiterlesen

    US-Präsident Donald Trump
    39 Interaktionen
    Juristen im Visier
    sdf
    288 Interaktionen
    Wegen Trump-Chaos
    donald trump
    16 Interaktionen
    «Grosszügig»

    MEHR IN NEWS

    Auch mit 87 Jahren nimmt Ernst Bösch regelmässig Hammer und Meissel in die Hand. Bild: Nico Wrzeszcz
    Steckborn TG
    Platz vor Grabenhalle wird zur grünen Oase
    St. Gallen
    Flohmi-Frust in Zürich
    «Schikane»

    MEHR REPUBLIKANER

    6 Interaktionen
    Washington
    a
    24 Interaktionen
    «Verbrechen»
    Mitch McConnell
    2 Interaktionen
    Nach 3 Monaten Pause
    10 Interaktionen
    Dallas

    MEHR AUS USA

    Christa Pike
    Hinrichtung überlebt
    Mia Goth
    8 Interaktionen
    Los Angeles
    Bloomington/Minneapolis