«Thomas & seine Freunde»: Britischer Animationsspass

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    Thomas, die Lokomotive, will die ganze Welt umfahren. Auf seinem langen Weg erlebt er jede Menge Abenteuer und muss unter anderem mit wilden Elefanten fertig werden.

    Die Lokomotive Thomas (M) will um die ganze Welt fahren. Foto: dpa
    Die Lokomotive Thomas (M) will um die ganze Welt fahren. Foto: dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Ich wollte schon immer einmal um die ganze Welt fahren!».

    Mit diesen Worten tut Thomas, die Lokomotive, seine Absicht kund, einmal rund um den ganzen Globus zu rattern.

    Vorher hatte ihn Ace, ein gelber und ziemlich vorlauter Rennwagen, der eines Tages in Sodor, Thomas Heimatinsel, auftaucht, dazu überredet mit den Worten «Du könntest die erste Lokomotive sein, die um die ganze Welt gefahren ist».

    Auf seiner langen Fahrt verschlägt es Lok Thomas schliesslich nicht nur in Wüsten, in den Dschungel und hinauf in gefährliche Bergregionen. Nein, Thomas bekommt es auch mit wilden Elefanten und Giraffen und auch mit neuen Freunden zu tun. So lernt Thomas Nia kennen und schätzen, eine bunte afrikanische Lokomotive aus Kenia.

    Auf seiner spannenden Reise, die Thomas in fünf Kontinente und vorbei an vielen, ihm bisher kaum bekannten Sehenswürdigkeiten führt, lernt er nicht nur einiges - er versucht auch mit dem Rennflitzer Ace mithalten zu können. Derweil versucht Nia unsere Lok von der eigentlichen Bedeutung von Freundschaft zu überzeugen («Zwei Loks sind nämlich viel besser als eine!»).

    Die Regie übernommen zu diesem Film (englischer Originaltitel: «Thomas & Friends: Big World! Big Adventures!») hat erneut David Stoten. Der Brite war bereits verantwortlich für bewegte Adaptionen wie «Thomas & Friends: The Great Race» (2016) oder «Thomas & Friends: Journey beyond Sodor» (2017).

    Thomas, die kleine Lokomotive ist die Hauptfigur einer Reihe von Geschichten für Kinder, die in England und anderswo zu Klassikern avancierten. Der Autor dieser Storys war der Pfarrer und Eisenbahn-Freund Wilbert Vere Awdry, der in den 50er-Jahren im Sommer als Ehrenamtlicher auf einer Museumsbahn arbeitete. Das erste Buch der Kinderbuchreihe «The Railway Series» erschien 1945. Die Lokomotive Thomas hatte dann im darauf folgenden Jahr ihren ersten Einsatz. Die Buchserie wurde später von Awdrys Sohn fortgesetzt. Auch eine Fernsehserie kam schliesslich hinzu. Das Musical «Starlight Express» (Andrew Lloyd Webber) basiert ebenfalls in Teilen auf «The Railway Series».

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